Links und Notizen

Id:links.txt,v 1.390 2007/03/21 09:26:55 cradl Exp
Impressum:<http://www.clemens-radl.de/kontakt/>

2004-02-24

David J. Agans, Debugging: The 9 Indispensable Rules for Finding Even the Most Elusive Software and Hardware Problems

Es werden neun Grundregeln des Debuggings vorgestellt, die zwar allesamt einleuchtend klingen und eigentlich auch jedem bekannt sind, aber trotzdem werden sie vielleicht nicht immer beherzigt. Daher kann es nicht schaden, sie hier konzise zusammengestellt zu finden. Der hauptsächliche Wert des Buches liegt -- dem Rezensenten in Slashdot zufolge -- auch nicht auf der Zusammenstellung der Regeln, sondern in den Erläuterungen und Praxisberichten zu den einzelnen Punkten. Das Gewicht liegt nicht so sehr auf der Praxis, der Anwendung von Tools, sondern mehr im theoretischen, übergeordneten Bereich.

[via Slashdot]


Seite mit nützlichen Informationen zum Setzen von Links und allem, was damit zusammenhängt.

[via advobLAWg]


Link zu einer Digitalen Bibliothek Italiens mit zahlreichen Ressourcen in PDF.

[via netbib]


Ergänzende Seite zum Mythos des papierlosen Büros.

[via Archivalia]


Embedding Transcripts in Handwritten Pages ist eine Methode, die auf DjVu basiert. Näher angucken. Könnte evtl. interessant sein.

[via Archivalia]


Picture Australia ist eine Metasuchmaschine zu Bildern vornehmlich aus Australien. Mal gucken, ob wir die Sachen die Christoph und Jule erzählen hier auch zu Gesicht bekommen können.

[via netbib]


Beruf Terrorist. The Enemy of all the World: Ein Blog der Zeit. Mal beobachten. Immerhin der Eintrag über angebliches mittelalterliches Gedankengut ist vielleicht eine Reaktion wert.

2004-02-25

Bettina Wagner: In Büchern wird das Mittelalter greifbar. Ergebnisse einer Berliner Tagung germanistischer Handschriftenforscher. (Rezension über: Hans-Jochen Schiewer / Karl Stackmann (Hg.): Die Präsenz des Mittelalters in seinen Handschriften. Ergebnisse der Berliner Tagung in der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, 6.-8. April 2000. Tübingen: Max Niemeyer 2002.) In: IASLonline [23.02.2004] URL: <http://iasl.uni-muenchen.de/rezensio/liste/Wagner3484108479_506.html>


Rezension von Sascha Käuper (2003-05-13) zu: Peter Godman / Jörg Jarnut / Peter Johanek (Hg.): Am Vorabend der Kaiserkrönung. Das Epos »Karolus Magnus et Leo papa« und der Papstbesuch in Paderborn 799. Berlin: Akademie 2002. 369 S. / 22 Abb. Geb. EUR (D) 69,80. ISBN 3-05-003497-1.

"Alles in allem bietet der durch ein Autorenverzeichnis und ein Register von Cornelia Neustadt beschlossene Band ein breites Spektrum höchst unterschiedlicher Untersuchungen teils positivistischer, teils überlieferungskritischer, teils mentalitätsgeschichtlicher Art. Er trägt zahlreiche neue Erkenntnisse zur Karolingerzeit bei. Welche der generalisierenden Deutungen sich langfristig bewähren werden, muß die weitere Forschung zeigen. Nicht alle werden uneingeschränkt nebeneinander bestehen können. Als Konsens zeichnet sich jedoch in den meisten Beiträgen ab, daß die Kaiserkrone für Karl den Großen im September 799 in Paderborn längst beschlossene Sache war und vermutlich deshalb von den Quellen auch nicht besonders betont wird. Das ermöglichte es, sich am Vorabend der Kaiserkrönung vor allem mit dem Schicksal Papst Leos III. zu befassen."


Profilieren im Netz

[via netbib]


Artikelserie (Teil 1 und Teil 2) über die Aktivitäten des "Syndicus-Syndikats" von Andreas Klostermaier.

[via Handakte]


Filmkritik von Zenit zu Mel Gibsons Passion of Christ.

[via mirabilis]

Und hier gleich noch ein Artikel, der sich mit der Kreuzigung beschäftigt und auch eine Quelle nennt, auf die Mel Gibson für seinen Film -- neben den Evangelien natürlich -- zurückgegriffen hat:

Take the case of Anne Catherine Emmerich (1774-1824). Mel Gibson has openly admitted that he drew on Emmerich's horrifying mystical visions of the crucifixion for his film. Her visions were written down and published in French as La Douloureuse Passion de Notre Seigneur Jesus Christ (The Sorrowful Passion of Our Lord Jesus Christ) and were phenomenally popular in the 19th century when waves of anti-Semitism were running through France.

[...]

Indeed the nun's visions have a cinematic quality to them. There are vivid descriptions of buildings, crowd scenes, "cutaways" in which she describes the reactions of onlookers and participants. There are even "voice-overs," in which Emmerich herself is described, suffering, moaning, sweating as she relays her visions.

Emmerich comes up with imaginary details of the crucifixion that are mentioned in none of the Gospels. She counts up the exact number of hammer blows used to drive the nails into Christ's limbs (36); she quotes on-the-spot dialogue among the Roman soldiers and furnishes their names.

She not only knows the name of the Good Thief, Dismas, who was crucified beside Jesus, she knows the name of the Bad Thief, too (Gesmas), even though the only source for their names is a fifth-century forgery known as the "Gospel of Nicodemus."

Emmerich, a woman in frail health, was moreover self-deprived of food and sleep (she slept on a cross-shaped pair of planks stretched on the floor of her cell). The gruesome details of Christ's sufferings, lingered over at almost morbid length (the scourging alone goes on for six pages), make for very strange, lurid reading.

Emmerich's language is blatantly anti-Semitic. She refers to Jews as "treacherous," "emissaries of Satan," "malignant," "cruel," "vile," "repulsive," filled with "cunning and duplicity." Viewers of Gibson's film ought to bear in mind that the tone of it was shaped by Emmerich's "testimony."

[via mirabilis]

Zu Frau Emmerich noch der Eintrag in der Catholic Encyclopedia.

Und bei Bautz (nur über Google-Cache zu erreichen gewesen).

Eine längere Veröffentlichung von Peter Groth, deren Inhalt ich noch näher betrachten muss. (Die HTML-Version ist ohne Apparat, es gibt aber auch die Volltextversion in PDF.)

Uaaah! Zum Schütteln, dieser Unsinn. Was steckt denn hinter diesen Betanien-Leuten?

Kritik im Rheinischen Merkur.

The Dolorous Passion Of Our Lord Jesus Christ gibt es sogar im Volltext im Internet, allerdings in Englisch. Bei den Werken von Brentano (z. B. bei Gutenberg und LitLinks) konnte ich nichts entsprechendes finden.


Nicht sehr lebhaft das ganze, aber könnte trotzdem interessant sein: Deutsches Domainrecht.

[via Handakte]


Die Breiten- und Längengrad-Jäger ist ein Spiegel-Artikel über ein neues Hobby: Mit dem GPS-Empfänger Schnittpunkte aus Längen- und Breitengraden auffinden und den Besuch dokumentieren. Sechzehn Prozent sind schon geschafft. Und die zugehörige Webseite the Degree Confluence Project. Baden-Württemberg ist leider schon abgegrast.


rsync.py ist ein Python Skript, das die rsync-Funktionalität bietet. Entscheidender Nachteil: Es funktioniert offensichtlich nicht im Zusammenspiel mit anderen Rechnern, sofern diese nicht in das eigene Dateisystem eingebunden sind. (Das zeigt zumindest meine erste oberflächliche Analyse des Skripts.) Genau sowas suche ich aber: Die Möglichkeit eines Backups über das Netzwerk von einem Windows- zu einem Linux-Rechner (ohne auf Cygwin zurückgreifen zu müssen).

[via Daily Python-URL]

Es gibt zwar rsync for DOS, allerdings mit Einschränkungen:

  • Client only. It cannot be run in deamon mode
  • No support for rsh or ssh. It communicates with another copy of rsync running in daemon mode using a TCP/IP network connection
  • File names on the server must be in DOS format (that is 8.3 characters, UPPER CASE) if they are to be sync'd correctly
  • File data is not compressed

Es kommt also für mich nicht in Frage.

Vielleicht aber ist es ja das: Unison File Synchronizer. Mal ausprobieren ...

OK, das scheint es tatsächlich zu sein. Habe unison 2.9.1 auf meinem Server installiert (kein Problem, musste nur gtk nachinstallieren, weil es davon abhängt) und mir das Binary derselben Version für Windows heruntergezogen. Leider fingen dann die Schwierigkeiten erst an: Die Zusammenarbeit mit plink funktioniert nicht so reibungslos, da plink mit der Option -e none (die sonst bei SSH dazugehört) nichts anfangen kann und diese als Kommando interpretiert, das an die Shell geschickt wird (bash: line 1: none: command not found). Umgehen kann man das ganze, indem man eine BAT-Datei erstellt, die den plink-Aufruf kapselt: @C:\Programme\putty\plink <login>@<server> unison -server. Der rettende Tipp kam durch den Beitrag Unison and Putty auf der Mailingliste unison-users. Dann hat alles geklappt, und ich kann jetzt mal schauen, ob damit sinnvolle inkrementelle Backups über das Netz möglich sind.


Über den Streit um den Aufbewahrungs- und vor allem Ausstellungsort des Evangeliars von Lindisfarne berichtet der Guardian

[via Mirabilis (mit weiteren Internet-Ressourcen zum Evangeliar)]


Ein Artikel der c't Strichcode fürs Web: Ein Persistent Identifier für Web-Publikationen berichtet über die Aktivitäten der Deutschen Bibliothek im Zusammenhang mit URNs (Stichwort: EPICUR. Vgl. auch einen älteren Beitrag in Rotula.

[via netbib]


Normalerweise zwei Welten, mit denen ich nicht viel am Hut habe: Rollenspiele und Mittelaltermärkte/Reenactment-Szene. Aber wenn beides zusammenfällt, ist es vielleicht doch einen Eintrag wert: Heise berichtet über den wachsenden Trend zu Online-Rollenspielen: "Wie bei Everquest spielten die Geschichten oft im Mittelalter, da dieses Thema durch so genannte Live-Rollenspiele und Mittelalter-Märkte sehr populär geworden sei", sagt Karsten Lehmann, Sprecher einer Firma, die das besagte Online-Rollenspiel Everquest vertreibt.

Das deckt sich mit meinen Erfahrungen an der Uni: Wenn man angehende Abiturienten, die sich an einem Tag der offenen Tür in die Abteilung für mittelalterliche Geschichte verirren, fragt, warum sie sich ausgerechnet für Mittelalter interessieren, bekommt man häufig als Antwort den Verweis auf Rollenspiele. Tja, bei mir war's zu einem Gutteil sicherlich Der Name der Rose. Ob diese Motivation jetzt als grundsätzlich anders gelagert zu bewerten ist, bleibe dahingestellt ... ;-)

2004-02-26

Mögliche Verteidigungsworte des unter dem Vorwurf der Verleitung zur Nötigung (Foltervorwurf) stehenden Wolfgang Daschner.

[via Handakte]


Bericht im Telegraph über den Protest französischer Weinbauern gegen den Niedergang ihrer Kultur, etwa die Halbierung des jährlichen Weinkonsums seit den 60ern.


Tod im Vorüberfahren. Ein gut recherchierter Hintergrundbericht zum Autobahnraserprozess. Nach der Lektüre dieses Artikels gibt es eigentlich keinen Zweifel mehr an der Schuld des Angeklagten, bleibt aber trotzdem die Frage, welche Tendenz die Schreiberin verfolgt.

[via Handakte]


Textpattern ist ein (offensichtlich) einfaches, flexibles Content-Management-System, das auf PHP basiert und mit relationalen Datenbanken arbeitet. Es liegt die Gamma 1.12 vor.

[via netbib]


Teil Eins einer Artikelserie über Python als Tool für System-Administration. Der erste Teil stellt einfach nur Python vor und zeigt die Implementierung eines simplen Shell-Skriptes mit Python-Mitteln, um sodann zu demonstrieren, wie dieses Skript, das für sich genommen keine Vorzüge gegenüber dem Shell-Skript hat, um eine GUI-Komponente erweitert werden kann. Man darf auf die weiteren Teile gespannt sein, wenn konkrete Aufgaben der Systemadministration bahandelt werden.

[via Daily Python-URL]

2004-02-27

Write for PyZine könnte doch was für Marc sein. Vgl. den Aufruf, Artikel für PyZine zu schreiben.

[via Daily Python-URL]


Ein Review von BlackAdder, der Python IDE von theKompany. Gelobt wird der Debugger und die Software insgesamt recht positiv gesehen. BlackAdder ist aber keine Freeware, sondern nur in einer limitierten Version frei erhältlich.

[via Daily Python-URL]


Ein Premierenbericht der Neuen Zürcher Zeitung zu Mel Gibsons The Passion Of The Christ. (Print-Ausgabe 2004-02-27 S. 35).

Dem Papst höchstpersönlich wurde nachgesagt, dem Film nach einer Privatvorführung im Vatikan seinen Segen erteilt zu haben. Der Heilige Vater, liess Gibsons Werbeabteilung verbreiten, habe gesagt, der Film zeige alles so, "wie es war". "It is as it was" - nur dass die höchste Weihe, wie der Privatsekretär des Papstes bald dementierte, nicht aus Rom, sondern von einer Werbeagentur aus God's own country kam.

[...]

Realistisch ist der Film freilich in einem ganz anderen Sinne. Seine Wirklichkeitstreue liegt in der konsequenten Verweigerung jeglicher Transzendenz. Dass die Botschaft der biblischen Leidensgeschichte eine der Hoffnung und Liebe ist, hat man nach spätestens zwanzig Minuten vergessen. Der Film zeigt die Geisselung und Kreuzigung eines menschlichen Körpers, und er zeigt nichts als das

[...]

Die vielen christlichen Gruppen, die dem himmelschreienden Privatmythos Gibsons unbesehen ihre Gefolgschaft zusicherten, werden sich umgucken. Dieser Film ist dazu angetan, jedwedem Glauben auf immer abzuschwören.

2004-02-28

Vom Nutzen des Edierens nennt sich eine Tagung des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, die vom 3. bis 5. Juni 2004 in Wien stattfinden wird. Ein vorläufiges Programm steht bereits online.

2004-02-29

It wasn't Kofi we were bugging, Clare, it was Tariq ist ein Artikel im Telegraph, der ein wenig die Hintergründe der Spionage-Affäre um Kofi Annan beleuchtet. Ob der Autor, der auch ein wenig besserwisserisch auftritt, wirklich alle Details kennt und von der technischen Seite genügend Ahnung hat (Können Geheimdienste wirklich sorgfältig verschlüsselte Nachrichten mitlesen?), muss unklar bleiben. Den politisch treffenden Ton findet er aber.


So etwas darf einfach nicht passieren:

The unnamed soldier, who said he came under fire several times in southern Iraq, told Channel Four News: "We had five rounds each to defend ourselves. I actually crossed the border with five rounds."

Ein Bericht im Telegraph, der einen bezeichnenden Blick auf die Zustände der britischen Armee wirft. Soldaten fühlen sich von ihren Offizieren im Stich gelassen, weil sie mit unzureichender Ausrüstung in den Krieg ziehen müssen.


Der Übergang zu Linux gestaltet sich offenbar schwieriger als gedacht meldet der Toronto Star. Mal gucken, was es in der deutschen Presse dazu gibt.

[via Slashdot]


Verben konjugieren leicht gemacht mit Verbix, dem Onlie-Konjugator. Schön: das ganze auch in Latein. Leider wird der Infinitiv Passiv falsch angegeben, weiter habe ich noch nicht kontrolliert.

[via Handakte]


New Hollywood in München zeigt das Filmmuseum München. Das Programm gibt's als PDF-Datei. Gezeigt werden Klassiker wie The Wild Bunch, Duell, Easy Rider, Bonnie and Clyde, ...

[via filmtagebuch]


Eine ausführliche Multimedia-Dokumentation zu den Ereignissen, die dem Film Blackhawk Down zugrunde liegen.

Außerdem eine Meinungsäußerung, die nicht in allen Punkten meiner Meinung entsprechen muss, aber zumindest interessant zu lesen ist.

2004-03-01

Hier gibt's die Meldung von Heise zur teuren Münchner Linux-Migration (allerdings mit Bezug auf den Artikel im Toronto Star).

Es gibt bereits einen älteren Bericht zu der Umstellung, der ein wenig mehr auf die Details eingeht.


Auf meiner Suche nach Möglichkeiten, wie man Marginalien in einem Fließtext mit CSS gestalten kann, bin ich auf die Seite CSS Experimente: Marginalien von Tom Stich gestoßen, der insgesamt eine lesenswerte Homepage betreibt. Sein Modell zu Marginalien sieht vor, dass diese tatsächlich zeilengenau positioniert werden, was einiges an Handarbeit erfordert. Zu automatisieren ist das wahrscheinlich überhaupt nicht vernünftig. Zu seinem Artikel ist außerdem anzumerken, dass er Marginalien als Ersatz-Implementation für Fußnoten sieht. Das ist insofern problematisch, als Fußnoten im (geistes)wissenschaftlichen Bereich viel zu lange ausfallen können, als dass sie vernünftig als Marginalien positioniert werden können. Außerdem stellt sich die Frage nach dem Ausdruck. Zumindest bei mir mit IE5.5 klappt es nicht: Die Marginalien landen im Fließtext einfach am Anfang des Absatzes. Mal noch einen Versuch mit Mozilla starten: Aber immerhin für die Implementierung echter Marginalien könnte man sich das System überlegen. Wenn man über die Schriftgröße genau bescheid weiß, kann man vielleicht auch die Positionierung automatisieren. Das Problem beim Setzen von Marginalien besteht immer darin, dass man die Länge von Marginalien berücksichtigen muss (sie können sich ja über mehrere Zeilen am Rand erstrecken) und dass auch mehrere (wenn auch kurze) Marginalien zu einer Zeile zugeordnet sein können. In beiden Fällen kann es zu Überlappungen kommen. Daraus folgt: Marginalien können nur korrekt gesetzt werden, wenn beim Platzieren der Marginalien die Lage der anderen Marginalien bekannt ist. Damit scheiden aber die meisten CSS-Lösungen meines Erachtens aus. Das gilt zumindest für "echte" (also "freie") Marginalien. Etwas anderes ist es, wenn man Marginalien hat, die nur in sehr großen Abständen vorkommen oder die immer nur an bestimmten Positionen (z. B. am Anfang eines Absatzes auftauchen). Aber schon beim Mischen dieser beiden Methoden wird man gelegentlich auf Probleme stoßen.

Zu Fußnoten: Auch der Ansatz von KerLeone unter der Überschrift Zeitgemäße Verwendung von Fußnoten ist nicht wirklich praktikabel. Nachteile: Durch das Anklicken der Fußnote verändert sich der Zeilenfall des Textes, was die Orientierung erschwert. Für die Popups braucht man JavaScript. Beim Kopieren werden die anderen die Fußnoten mit im Fließtext kopiert.

2004-03-02

Die NZZ weist auf eine Veröffentlichung zur Geschichte der Stiftsbibliothek St. Gallen hin (Printausgabe: 28./29. Februar 2004 S. 38A). Der neue offizielle Führer Stiftsbibliothek St. Gallen. Ein Rundgang durch Geschichte und Sammlungen von Ernst Tremp, Johannes Huber und Karl Schmuki (St. Gallen 2003) "würdigt Architektur und Bildprogramm des Büchertempels ebenso wie die Glanzlichter der einzigartigen Schriftensammlung und die wechselvolle Geschichte".


Die FAZ nimmt sich in der Ausgabe vom 28. Februar 2004 des Nibelungenliedes an. Zum einen wird auf S. 37 die Karlsruher Ausstellung (noch bis 14. März) besprochen. Hervorgehoben wird die voraussichtliche Einmaligkeit der Ausstellung durch die gemeinsame Präsentation der drei ältesten und wichtigsten Handschriften A, B und C. Kurz wird auf den Nibelungenstoff, auf die Geschichte der Handschrift C und auf die Ausstellung selbst eingegangen, wobei der Versuch, die "Lebenswelt der Nibelungen vorzustellen" als gelungen bezeichnet wird und die Kinderfreundlichkeit der Ausstellung lobend hervorgehoben wird.

Des weiteren rezensiert die FAZ auf S. 38 der Printausgabe, den -- nach Meinung des Rezensenten erfolgreichen -- Versuch von Sonny Kunst, Wagners Ring Kindern näherzubringen.


Web logfile parsing and manipulation in Python scheint zumindest ein interessanter Ansatz zu sein, Logdateien mit Python zu parsen und zu analysieren. Muss ich mal testen.

[via Daily Python-URL]


Das Python Cookbook ist eine Online-Ressource, die ich viel häufiger anschauen sollte. Sehr nützlich!

[via Daily Python-URL]


Die RLG DigiNews der Research Libraries Group fassen in der aktuellen Ausgabe Versuche der elektronischen Handschriftenerkennung zusammen. Sehr spannend und auf jeden Fall einen Blick wert.

[via Archivalia]

2004-03-04

Dartmouth Manuscripts

Virtueller Katalog Theologie und Kirche

Ancient monastic manuscripts gain digital life


Seite, die sich mit CCD-Sensoren beschäftigt.

2004-03-05

Sehr nützlich für die schnelle Recherche: Das Lexikon der Filmbegriffe.

[via netbib; und ich habe mal wieder zu spät gemerkt, dass der Link auch in der Archivschachtel unter der Rubrik Film verzeichnet ist.]


Rezension zu Peter Dinzelbacher, Europa im Hochmittelalter 1050-1250. Eine Kultur- und Mentalitätsgeschichte von Christian Hillen in CMA

2004-03-06

Vortrag von Klaus Graf über Digitalisierungsprojekte Alter Drucke.

[via netbib]

2004-03-08

What Newspapers and Their Web Sites Must Do to Survive.

[via Handakte]

2004-03-09

Mirabilis berichtet von den Plänen eines Architekten, der das Kolosseum wieder fertigbauen möchte.

2004-03-11

Ein Artikel von Sibylle Tönnies (Potsdam) in der NZZ vom 2004-03-10, S. 35C beschäftigt sich mit der aktuellen Diskussion um die Relevanz und vor allem die Reform des Völkerrechts. Sie stellt klar, dass es kein Drittes gibt zwischen dem jetzigen Zustand des Völkerrechts (Verbot jeglicher Intervention, wenn nicht durch die Völkergemeinschaft als ganze getragen) und der Reform, die das Vetorecht der Großmächte abschaffen will und somit zwangsläufig einen Superstaat generieren würde, der auch Interventionen gegen den Willen einzelner durchsetzen könnte.


Urs Schoettli rezensiert in der NZZ (2004-03-10, S. 36) Anthony Sattin, The Gates of Africa. Death, Discovery and the Search for Timbuktu (London 2003). Der lesenswerte Artikel gibt recht viele Informationen aus dem Buch wieder, das spannende Lektüre verspricht.


Eine Pressekonferenz vom DoD, die ich mir noch durchlesen möchte (geht um 82nd Airborne).


XML Namespaces Support in Python Tools, Part 1 von Uche Ogbuji in xml.com.

[via Daily Python-URL!]


Shakespeare Social Networks:

PieSpy is a tool designed to infer and visualize social networks on Internet Relay Chat (IRC). It works by applying simple heuristics to work out who is talking to whom. This information can be used to produce a visualization of the social network, essentially showing which users are connected and how strong those connections are.

As PieSpy matured, it became obvious that IRC was not the only suitable testing ground. By feeding PieSpy with the entire texts of Shakespeare plays, it became possible to produce drawings of the social networks present in his plays - it is now possible to visualize the relationships between the characters in his works.

[via Slashdot]

2004-03-12

Rezension zu einem Buch über modernes Latein (Henry Beard, X-Treme Latin: Unleash Your Inner Gladiator), das die Möglichkeit bietet, auf Latein (modern) zu schimpfen. Es gibt vom selben Autor noch weitere derartige Lateinbücher.

[via Mirabilis]


APuZ 3-4 (2004) könnte für IB interessant sein (Auswirkungen des 11. September).


Eine ausführliche Darlegung der rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Fotografien.


Das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum Mainz zeigt vom 2. April bis 30. Juli 2004 eine Ausstellung zu den Kreuzzügen. Informationen auch bei Landeskunde online.

2004-03-14

Im Museum Schloss Hohentübingen läuft noch bis zum 2004-04-12 die Ausstellung Caesar ist in der Stadt. Im August 2003 entdeckten Thomas Schäfer (Tübingen) und sein italienischer Kollege Massimo Osanna (Università degli Studi della Basilicata) in einer Zisterne auf Pantelleria (einer Insel bei Sizilien) drei Marmorköpfe einer ehemaligen Kaisergalerie, wie sie in jener Zeit jede größere Gemeinde des römischen Imperiums vorzuweisen hatte. Bei den Portraits handelt es sich um Darstellungen von Julius Caesar (bemerkenswert, weil derartige Galerien meist erst mit Augustus begannen), Antonia Minor (Nichte des Augustus, Mutter des Claudius und Großmutter Caligulas) und Titus Flavius Vespasianus (Kaiser von 79 bis 81). Unklar ist, weshalb die drei Köpfe in der Zisterne gefunden wurden. Beifunde legen die Vermutung nahe, dass die Köpfe im Rahmen einer rituellen Handlung (einer Art Bestattung?) in den Brunnen gelegt wurden. Nähere Informationen gibt es bei der Universität Tübingen sowie beim idw.

Stellt schon der Fund des vergangenen Jahres eine Sensation dar, so ist es nicht minder sensationell, dass die Bildnisse bereits wenige Monate nach der Entdeckung in Ausstellungen in Hamburg und Tübingen gezeigt werden können. Im Zentrum der Tübinger Ausstellung – von der hier ausschließlich die Rede sein soll – stehen naturgemäß die drei Marmorköpfe. Diese sind in einem abgetrennten Raumteil in der Mitte auf Säulen positioniert und kommen so besonders eindrucksvoll zur Geltung. Die Skulpturen sind von allen Seiten unmittelbar ohne störende Abschrankungen oder Glasplatten zu betrachten. Nett ist die Aufstellung der drei die Köpfe tragenden Säulen: Sie stehen in einer stilisierten Zisterne, und wenn man den Kopf zur Decke hin wendet, blickt man auf ein Rechteck, das der Öffnung des Brunnens, in dem die Portraits gefunden wurden, nachempfunden ist und das mit einem Wolkenbild hinterlegt ist und somit gleichsam das Blickfeld des unten im Brunnen bei den archäologischen Funden stehenden Forschers simuliert.

Mehr über die Entdeckung erfährt man im benachbarten Raumteil. Ein am fraglichen Tag zufällig anwesendes Kamerateam des ZDF konnte das Auffinden der Marmorköpfe filmen. Ein Ausschnitt dieses Films ist in der Ausstellung zu sehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch einige informative Wandtafeln. Anzuraten ist der Erwerb des hochwertigen und sehr informativen Katalogs mit zahlreichen ergänzenden Hintergrundberichten. Weitere Funde, die im Rahmen der Grabungen in dieser Zisterne gemacht wurden und vielleicht wertvolle Hinweise darauf geben könnten, weshalb diese drei Köpfe ausgerechnet in einer Zisterne vergraben wurden und in welchem Kontext die Köpfe vorher gestanden haben, sind leider nicht zu sehen. Das wäre allerdings auch zu viel verlangt, bedenkt man die Kürze der Zeit zwischen Auffindung und Ausstellung.

Wenn man einmal davon absieht, dass es sich ohnehin lohnt, bei einem Besuch in der Tübinger Ausstellung gleich auch einen Rundgang durch das gesamte Museum anzuschließen, kann man zumindest dringend nahelegen, zu Anfang einen Abstecher in die parallel (noch bis 2004-06-27) stattfindende Ausstellung "Der Tod des Gaius Caesar – Familientradition und Politik zwischen Republik und Prinzipat" zu unternehmen. Die Ausstellung zeigt anlässlich des zweitausendsten Todestages vor allem Bildnisse (Münzen, Reliefs, Portraits) von Gaius Caesar, dem Enkel und auserkorenen, letztlich aber zu früh verstorbenen Nachfolger des Augustus. Auf den Wandtafeln finden sich wertvolle Hinweise, wie man auf Portraits der Kaiserzeit die Stirnlocken der dargestellten Herrscher zu deuten hat – Grundlagen, die die Betrachtung der Marmorköpfe aus Pantelleria zu einem noch größeren Gewinn werden lassen.

2004-03-15

Pydiction ermöglicht Autocompletion für Python unter VIM. Muss ich unbedingt mal ausprobieren.

2004-03-17

Interessante Ansätze zum Gedankenlesen. Zumindest kann man wohl recht zuverlässig feststellen, ob jemand ihm vorgelegte Informationen wiedererkennt. Verbrecher könnten so überführt werden oder auch die Wirkung von Medikamenten gegen Alzheimer überprüft werden. Wäre interessant zu wissen, ob man diese Reaktion auch umgehen kann (durch Training) und wie sich bei traumatisierten oder psychisch erkrankten Probanden die Reaktionen verhalten.


Der Spiegel berichtet, ein Südfranzose glaubte, in Montpellier Osama Bin Laden gesehen zu haben, und handelte schnell: Er versuchte den vermeintlichen Terroristen zu überfahren, der sich aber retten konnte – glücklicherweise, denn der 35-jährige Handwerker hatte sich geirrt und der Fußgänger war gar nicht der gesuchte Top-Terrorist. Der Anwalt des zupackenden "Hilfs-Terrorfahnders", der im Schnellverfahren verurteilt wurde, äußert sich zu dem Fall:

Der Mann habe geschäftliche Sorgen, sei übermüdet und zuletzt "von den Ereignissen in Spanien traumatisiert" gewesen. Hätte es sich, so sagte der Anwalt, tatsächlich um den berüchtigten Terrordrahtzieher gehandelt - "hätten wir fünf Millionen Dollar verdient".

2004-03-18

Oha, das Archivum Liturgicum ist verschwunden. Schade! Auf der Suche nach Informationen, wo die Seite abgeblieben ist, bin ich darauf gestoßen, dass auch andere des Verschwinden schon bemerkt haben. Leider wissen die auch nicht mehr. Dabei bin ich auch auf die Linkliste der Seite Italian Studies on Religions (ISR) gelangt mit Informationen über die italienische religionswissenschaftliche Szene.


Insanity Test

[via Mirabilis]


Die Beiträge des CEEC-Workshops liegen (teilweise) online vor.

[via netbib]


Ein Tool, mit dem man Manpages mit XML erstellen kann und dann mit einem Python-Skript in das übliche Manual-Format umformen lassen kann: xmlmp.

[via Daily Python-URL]


Anlässlich Gibsons Passionsfilms eine Würdigung diverser Bibelfilme in der FAZ vom 2004-03-18 S. 41.


Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit vCards (vcf-Dateien) könnte das RFC 2426 (vCard MIME Directory Profile) sein.

2004-03-19

Nestor (Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung) Informationsdatenbank.

[via netbib]


Memory management with the libxml2 Python bindings

[via Daily Python-URL]


Python Resources. Dort irgendwo gibt es auch etwas, das libxml2dom (tgz-Dokument) heißt.

Daily Python-URL zitiert:

"The libxml2dom package provides a traditional DOM wrapper around the Python bindings for libxml2. In contrast to the libxml2 bindings, libxml2dom provides an API reminiscent of minidom, pxdom and other Python-based and Python-related XML toolkits."

2004-03-22

Die Lange Nacht der Museen 2004 in Stuttgart

Es gibt sie schon seit einigen Jahren, aber vergangenes Wochenende bin ich zum ersten Mal dabei gewesen, bei der Langen Nacht der Museen in Stuttgart. Auf den Geschmack kam ich vor einiger Zeit in München, als die Wehrmachtsausstellung lief: einfach mal zu einer Zeit ins Museum gehen, wo man sonst eigentlich ins Kino oder in die Kneipe geht. Das hat was und macht Lust auf mehr.

Atemloses Hetzen von einer Sensation zur nächsten, Anhäufen von möglichst vielen, möglichst verschiedenen Eindrücken, immer den Programmzettel mit den vier Museumstouren bei der Hand, ausgefeilte logistische Fähigkeiten unter Beweis stellen bei der Planung des Aneinanderreihens von Museen, Galerien, Führungen und Sehenswürdigkeiten – so in etwa hatte ich es mir vorgestellt. Pünktlich kurz nach 19:00 Uhr ließen wir uns am Haus der Geschichte, dem von uns ausgesuchten Startpunkt, vom "Baden-Württemberg-ABC" (von "Äffle und Pferdle" über "Kehrwoche" und "Musterländle" bis zu "Zeppelin") auf den Besuch einstimmen. Als wir das Haus verließen war es bereits deutlich nach 23:00 Uhr und die zuvor im Geiste zusammengestellte Liste musste der fortgeschrittenen Zeit angepasst und damit rigoros zusammengestrichen werden. Vielleicht ist der Event-Charakter der Langen Nacht doch nicht ganz das Richtige für meine Bedürfnisse ...

Wie dem auch sei, mit einem der hoffnungslos überfüllten Shuttle-Busse ging es weiter zur russisch-orthodoxen Kirche. Die Schlange reichte bis auf die Straße hinaus. Hatte man sich bis nach innen durchgekämpft, konnte man einer umfangreichen Führung zur Kirche, zu den Wandgemälden und zur Symbolik der russisch-orthodoxen Liturgie beiwohnen. Um die überfüllten Busse zu vermeiden ging es sodann zu Fuß wieder zurück ins Zentrum, wo am Württembergischen Landesmuseum im Alten Schloss bereits die nächste Attraktion vorbereitet wurde: An der Außenfassade tanzten wagemutige Artisten durch Seile gesichert auf dem "Vertical Catwalk" aus zwanzig Meter Höhe senkrecht nach unten. Die Zeit reichte gerade noch, um schnell im Musuem den Wagen des Keltenfürsten von Hochdorf zu besichtigen. Dann war es auch schon fast 2:00 Uhr und die Lange Nacht neigte sich dem Ende zu. Beim Ausgang bekamen wir noch Freikarten für das Landesmuseum, die wir sicher nutzen werden.

Weshalb der lange Aufenthalt im Haus der Geschichte? Der dürftige Internetauftritt lässt es kaum erahnen, was sich im Inneren verbirgt. "Moderne Museumstechnik sinnvoll eingesetzt", so könnte man in vier Worten die Dauerausstellung beschreiben. Es geht los mit dem Vormärz. Schon die an Fäden aufgehängten Flugblätter, die in verwirrender Fülle im Raume schweben, zeigen deutlich: Hier hat sich jemand Gedanken gemacht, wie Präsentation und Inhalt zu verbinden sind. Dieser Eindruck verdichtet sich in den weiteren Abteilungen. Dumpf, dunkel, stickig, eng und bedrückend ist der Raum, der sich mit Weltkrieg und Nationalsozialismus befasst. Tritt man aus dieser Abteilung in den großen, viel weitläufigeren Teil, der sich mit dem Aufbau des Landes nach 1945 befasst, atmet man unwillkürlich auf. Die Klimaanlage sorgt für angenehme Temperaturen, eine Vielzahl an Exponaten fesselt die Besucher, die sich im jetzt weiter und luftiger gestalteten Raum verteilen können. Von der Decke herabhängende Sessel laden zum Verweilen und zum Lesen der verschiedenen angebotenen Tageszeitungen ein.

Genau an dieser Konzeption könnte man natürlich auch Kritik üben. Dass man den Besucher bei seinem Gang durch die Geschichte mit Hilfe der Anordnung der teilweise recht verwinkelten Gänge lotst und somit die Reihenfolge der Betrachtung vorgibt, liegt bei einer historischen Ausstellung nahe. Doch für wie mündig hält man den Ausstellungsbesucher, wenn man derart suggestiv arbeitet? Dennoch überwiegt bei mir die Freude darüber, dass Form und Inhalt in Bezug zueinander gesetzt wurden, ohne dass erstere letzteres überdeckt.

Der zweite Teil der Ausstellung ist der Moderne gewidmet. Sinnlich begreifbar wird der Schwarzwald, genauso wie die Stadtentwicklung im Ländle. Im Lande der Tüftler nicht anders zu erwarten, ist ein großer Teil den Erfindungen, der Naturwissenschaft und der Technik gewidmet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt aber auch auf der deutsch-französischen Freundschaft. Gerade hier im modernen Teil werden viele Methoden der Präsentation des Materials versucht. Die einzelnen Geräte, die oftmals nur von jeweils einer Person benutzbar sind, können ihre Stärke freilich nur ausspielen, wenn der Andrang nicht allzu groß ist, was diesen Samstag natürlich nicht gegeben war. Abgerundet wurde der Besuch durch einen Gang in den hauseigenen Kinosaal, wo Wochenschauen aus den Jahren 1946 bis 1977 gezeigt wurden. Auch hier, wie im Landesmuseum (das in seiner Präsentation wesentlich simpler und konservativer ist), gilt: Wir kommen wieder!

Ach ja, Fotos, die die gelungene Präsentation wenigstens im Ansatz wiedergeben, hätte ich auch gerne online gestellt. Aber man darf im Haus der Geschichte nicht fotografieren. Selbst schuld, wäre ja nur kostenlose Werbung für das Haus gewesen ...

2004-03-24

Wieder zwei nette Links von Daily Python-URL: sync2cd für Backups und pydbx, das ein wenig die Python DB-API 2.0 kapselt.

2004-03-25

Es geht weiter! Wo doch jetzt bald der Troja-Film in die Kinos kommen wird, berichtet der Telegraph über die Ausgrabungen und die Deutung durch Prof. Korfmann. Die Gegenposition, wie sie etwa von Prof. Kolb vertreten wird, findet in dem Artikel leider keine Erwähnung. Wäre ja auch nicht so spannend und vor allem so bequem wie die Interpretation, es habe tatsächlich einen Kampf um das Troja gegeben, das gerade ausgegraben wird.

2004-03-29

Ein Hinweis zum Semantic Web bei Handakte.


Allerlei Römisches beim Archaeo-Log.


Ausführliches zur Typographie im Netz.

[via netbib]

2004-03-30

Die Links von heute:

  • <http://log.netbib.de/archives/2004/03/29/bildarchiv-prometheus-und-open-access/>
  • <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/type=rezwww&id=33> [via <http://archiv.twoday.net/stories/180731/>]

2004-04-01

Kritische Editionen kann man jetzt vielleicht doch mit LaTeX setzen! ledmac macht's möglich. (Hoffentlich!)

[Hinweis von Marc Küster]


Eine Präsentation, die eine Einführung in distutils bieten soll. (Muss nur noch rausfinden, was für ein Format die Präsentation hat. Scheint wohl PDF zu sein.)

[via Daily Python-URL]

2004-04-04

Eine Erwiderung auf den mittlerweile berühmten Artikel von Eric S. Raymond zum Thema Open Source und GUI. Dem Artikel kann ich nicht vorbehaltlos zustimmen, denn der Autor hebt einseitig die Bedeutung des GUI-Entwicklers hervor und stellt fest, dass dieser bezahlt werden muss, vergisst dabei aber, dass auch der Programmierer, der die reine Funktionalität implementiert viel Arbeitszeit investiert, die eigentlich auch bezahlt werden müsste. Es bleibt also die Frage unbeantwortet, warum das Open Source Prinzip sehr gut bei Entwicklersoftware (Apache, Python, ...) funktioniert, nicht aber (bislang?) bei GUI-intensiven programmen.

[via The Cranky Professor]

2004-04-15

Hinweise auf Artikel zur Zukunft des elektronischen Publizierens in Handakte.


Links aus Bild der Wissenschaft: Aus den Augen, aus dem Sinn, Neue Theorie: "Universum ist trichterförmig" und Achtung, Patient wach!.

2004-04-16

Und weiter geht's mit interessanten Meldungen von Bild der Wissenschaft: Lügen dauert länger und Warum Dreck gesund hält.


Der Scotsman weist auf eine Ausstellung in der National Library of Scotland hin. In der Ausstellung ist auch ein dichterischer Schlagabtausch zwischen Walter Scott und Lord Byron ausgestellt.

[via Mirabilis]

2004-04-18

Das ZDF hat derzeit einen Schwerpunkt Europa im Mittelalter. Die zu den Sendungen gehörenden Internetseiten sind hübsch und aufwändig gemachte Flash-Seiten. Wie immer bei Flash-Anwendungen beschleicht einen hier das Gefühl, dass der Aufwand, der für die Form betrieben wurde, den für den Inhalt betriebenen Aufwand um Größenordnungen übertrifft. Leider hatte ich noch nicht Zeit und Muse, mich mit den Inhalten näher zu befassen, sodass es hier bei dem bloßen Hinweis bleiben muss.

2004-04-19

Bei Handakte gibt es einen Hinweis auf einen elektronischen Zettelkasten. Eigentlich genau das, was ich mir (in einfacherer Form natürlich) auch mal basteln will. Vielleicht kann ich mir die Mühe sparen. Momentan wäre ich allerdings vor allem an einem Online-Tool mit einfacher Bedienung über den Browser (am besten notfalls auch mit Lynx oder ähnlichem) interessiert. Vielleicht kann ich diesen Eintrag ja als Anregung nehmen, mich mal auf die Suche zu machen. Zu ergänzen ist noch aus dem oben erwähnten Eintrag bei Handakte der Hinweis auf Idea Notes.

2004-04-20

Bei den Links von Daily Python-URL gab's mal wieder einige gute Hinweise: Mit Hilfe von Python unter Windows Word-Dateien zu Text-Dateien konvertieren, ein ausführliche kommentiertes Skript, wie man Daemons mit Python programmiert und von der ZODB gibt es jetzt Version 3.3 alpha.

2004-04-21

Einige Franziskaner wollen jetzt, dass Mel Gibson nach The Passion gleich noch das Leben des Ordensgründers Franziskus verfilmt.

[via Mirabilis]


Vermutlich im Rahmen einer größeren Umräumaktion hat eine Bibliothek immer wieder Standardlehrbücher ausgemistet und pauschal für einen Euro pro Band zum Verkauf angeboten. Bei den ausrangierten Werken handelte es sich meist um juristische Lehrbücher und Kommentare in älteren Auflagen, die für den Fachmann sicherlich keinen großen Wert mehr haben. Für mich als Laien reicht es allerdings allemal, etwa um kleinere Probleme im Freundeskreis zu besprechen ("Wie war das nochmal mit Rechtsüberholen in Ortschaften?" und ähnliches). Ansonsten noch Computerlehrbücher zu Windows 3.1 oder Word 6.0. Also alles meist nicht so sonderlich spannend. Dann aber eines Tages stehen da plötzlich die Bände I–IV (bei Bd. II und IV jeweils mit den Halbbänden) und Band VII von Hubert Jedins Handbuch der Kirchengeschichte! Klar, das ist nicht mehr neuester Forschungsstand, aber für daheim als griffbereites Nachschlagewerk, wenn es nur darum geht, mal schnell Zusammenhänge, Fakten, Begriffe oder Personen nachzuschauen, noch wunderbar zu verwenden. In sieben Teilbänden die Kirchengeschichte vom Urchristentum bis zur Reformation sowie über das 20. Jahrhundert im eigenen Regal und das alles auch noch für schlappe 7 EUR – ein echtes Schnäppchen, wenn man sich mal umguckt, was so in den Antiquariaten dafür gefordert wird!

2004-04-22

Beim Telegraph macht man sich Gedanken darüber, ob der englische Nationalheilige Georg (vor allem im Vergleich zum Hl. Patrick aus Irland) nicht zu wenig geehrt wird. Auf der Seite gibt's dann auch einen nützlichen Link zu St. Georg.


Ein schönes Beispiel, wie man einen alten Druck benutzerfreundlich digitalisieren und ausführlich kommentiert im Netz zur Verfügung stellen kann: Sancti Epiphanii ad Physiologus – dachte ich zumindest, bis ich bemerkt habe, dass Teile der JavaScript-Navigation mit meinem Mozilla nicht funktionieren. Schade!

[via Mirabilis]


Bei akademie.de wird vor allzu viel Online-Exhibitionismus gewarnt. Zugleich werden einige Hinweise gegeben, wie man sich schützen kann.

Wenn man z. B. mal sehen möchte, was so alles an privaten Bildern im Internet landet, kann man beim Random Personal Picture Finder nachschauen, der bei Google Images nach Bildern sucht, die dem Namen nach von einer Digitalkamera stammen könnten.

[via advobLAWg]


Teil zwei der Artikelserie über Python als Tool für die System-Administration.

[via Daily Python-URL]

2004-04-23

linenum.py ist ein kleines Helferlein, das zu Debugging-Zwecken das einfache Ausgeben von Fehlermeldungen mit Zeilennummer, Funktionsname etc. ermöglicht.

[via Daily Python-URL]

2004-04-24

Unter dem Titel Partizipation statt Redaktion berichtet onlinejournalismus.de über die Ergebnisse einer Umfrage, die Arbeitsweisen und Selbstverständnis von Bloggern, Portal- und P2P-Anbietern. Die Ergebnisse sind nicht unbedingt überraschend, aber es ist trotzdem interessant zu lesen.

[via Handakte]

2004-04-28

Hinweise auf diverse Programme, die im Computer den Zettelkasten realisieren.

[via Netbib]

2004-05-01

Amerikanische Physiker haben laut bild der wisseschaft herausgefunden, dass der Bekannheitsgrad von Wissenschaftler (ermittelt durch die Trefferzahl bei Google) linear abhängig ist von der Zahl der Veröffentlichungen. Bei Sportlern und Filmstars dagegen ist hängt der Bekanntheitsgrad exponentiell von der Zahl der gewonnenen Medaillen bzw. produzierten Filmen ab.


Bei Slashdot wird kurz ein Artikel der New York Times zitiert, in dem darüber berichtet wird, dass öffentliche Bibliotheken sich eines erhöhten Zulaufs erfreuen dürfen, seit sie Terminals mit Zugang zum Internet für die Benutzer zur Verfügung stellen. Interessant dann auch die Diskussion, die sich anschließt, ob denn das Bereitstellen eines Internetzugangas überhaupt zu den Kernaufgaben einer öffentlichen Bibliothek gehört. Geht es bei Bibliotheken nur um Bücher oder eigentlich um Informationen?

2004-05-05

Bewegt sich bei Zope3 was in Richtung auf Pipelines und Cocoon? (Zumindest das UI betreffend vielleicht.) Immerhin ein erster Ansatz. Vielleicht gibt's ja früher oder später doch mal so was ähnliches wie Cocoon nur mit Python ...

2004-05-08

Mal angucken: pixelgraphix sammelt Hinweise zu CSS.


Der Kriegsberichterstatter Peter Maass (der auch ein eigenes Weblog betreibt), wurde von der Technikseite Gizmodo gefragt, welche Gadgets er in den Einsatz mitnimmt.


Wenn ich mal genug Geld gescheffelt habe, wäre das vielleicht auch was für mich ;-):

Der Konditor mit kurzen blonden Haaren und hellblauen Augen stammt aus Kleve am Niederrhein. Als er eines Tages mit seiner französischen Frau zufällig nach Saint-Rémy kam, hatte es ihm die kleine Stadt mit ihren vielen Restaurants unter ausladenden Platanen sofort angetan, und er übernahm dort eine Konditorei "Wenn die Arbeit fertig ist, mache ich die Tür zu und bin im Urlaub", beschreibt er seine beneidenswerte Situation. "Wir haben hier 300 Sonnentage im Jahr, und die Leute sind sehr entspannt."

Den ganzen Artikel über Deutsche, die sich in der Provence niederlassen gibt's bei Spiegel Online.

2004-05-09

Einige alte Disney Comics (z. B. aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges) sind im Netz zu finden.

[via argh!]

2004-05-12

pyparsing ist ein objektorientierter Ansatz, der einem helfen soll, Texte bequem mit Python zu parsen. Verdient zumindest eine genauere Betrachtung.

[via Daily Python-URL]

2004-05-13

Forum für Existenzgründer mit allen wichtigen Informationen für den Einstieg.

[via Handakte]


Eine Ressource mit Links zu Webseiten über historische Karten.

[via inflightcorrection]


The Map Room: ein Weblog über alte Karten.

[via Archivalia]


Wissenschaftler haben berechnet, wieviel Energie im Universum insgesamt für Rechenoperationen zur Verfügung steht. Das bedeutet letztlich, dass die Ausdehnung des Universums dem technologischen Fortschritt eine Grenze setzt.

2004-05-14

Neue Art von DoS-Angriffen auf Wireless LANs meldet Heise.

2004-05-15

Michael Cohen setzt sich auf A list Apart mit den Grundlagen der Trennung von Inhalt, Struktur und Präsentation bei Webseiten auseinander.

2004-05-16

Ein investigativer Artikel von Seymour M. Hersh im New Yorker beschreibt sehr detailliert, wie es dazu kommen konnte, dass die eigentlich erfolgreichen, aber eng begrenzten und kontrollierten Methoden des Krieges gegen den Terrorismus in viel größerem Stil in Abu Ghraib eingesetzt wurden und letztlich völlig außer Kontrolle gerieten.

2004-05-17

Teil zwei des Artikels über Namespaces in Python-Tools.

[via Daily Python-URL]


War ja klar, dass das anlässlich des neuen Troja-Films wieder hochkommt. Obwohl ich ja von meiner politischen Haltung her nicht unbedingt der typische Spiegel-Leser sein mag, lese ich doch regelmäßig den Spiegel Online, um mich zu informieren. Ich rechtfertige das damit, dass dort in der Regel Themen behandelt werden, die mich interessieren und dass dort sauber recherchiert wird und auf hohem Niveau geschrieben wird. Die eindeutige politische Tendenz in den Artikeln kann ich – denke ich zumindest – einigermaßen herausfiltern und die harten Fakten mitnehmen.

Und dann kommt einem so ein Artikel über den Troja-Film über den Weg gelaufen. Ganz nett wird hier ein bisschen Berichterstattung über den Film verbunden mit Überlegungen aus der Wissenschaft über die Hintergründe der Ilias und darüber, was es eigentlich mit dem von Schliemann entdeckten Troja eigentlich auf sich hat. Und ganz nebenbei wird hier auch die Position von Frank Kolb und anderen namhaften Experten angeführt, aber sogleich als ewig "konservative" Haltung abgetan. Die wissenschaftlichen Argumente der Gegner Korfmanns werden nicht einmal erwähnt, einzig die juristische und dienstrechtliche Seite des Falls wird zur Kenntnis genommen. Als ob es nicht zahlreiche, seriöse, wissenschaftlich sehr wohl begründete Zweifel an der Interpretation der modernen Grabungsergebnisse gäbe:

Nur eine kleine Gruppe von Konservativen mag all das nicht glauben. Angeführt vom Tübinger Althistoriker Frank Kolb, halten sie an dem alten Dogma - hier die Poesie, dort die Realität - fest. Der Archäologe Korfmann führe die Öffentlichkeit an der Nase herum, Troja sei nichts als ein Kaff gewesen.

In letzter Zeit ist Kolb kleinlauter geworden. Wegen seiner ehrabschneidenden Behauptungen rügte ihn der Dekan der Universität. Als das nicht reichte, verklagte Korfmann den Trotzkopf vor dem Stuttgarter Amtsgericht. Der Vergleich vom vergangenen Februar: Kolb darf unter Androhung von 5100 Euro Strafe nicht mehr gegen die Spatenzunft schimpfen.

Etwas Gutes hat der Streit: Er schärft den Blick. Denn auch Homer irrte. So fuchteln seine Helden vor Trojas Zinnen mit Eisenschwertern herum, die erst 200 Jahre später zum Einsatz kamen. Auch übertreibt er gern.

Zum Ausgleich für den einseitigen Spiegel-Artikel hier ein Link zu einer Darstellung der anderen Sicht (Bericht zum Tübinger Troja-Symposion).


Wie kann man mit Open Source Geld verdienen? Sieben Strategien stellt das IT Manageer's Journal vor.

[via Slashdot]


Neuer Trend: Ploggen. Plog steht hierbei für project weblog. Es geht dabei um eine neue Praxis im IT-Projektmanagement, die aber auch sonstwo Verwendung finden könnte: Mitarbeiter an einem größeren Projekt führen ein (in der Regel firmeninternes) Weblog, in dem der gegenwärtige Status des Projektes und die Projektgeschichte bequem nachvollzogen werden können. In den bislang bekannten Fällen, wird das von der Firmenleitung offenbar weitgehend toleriert oder sogar für gut befunden.

[via Slashdot]

2004-05-18

Ein knapper, präziser und nützlicher Artikel über die Verwendung von "ems" in CSS.

[via pixelgraphix]

2004-05-19

DSL-Umstieg? Auch mit einem Hinweis auf Links zu Geschwindigkeitsüberprüfern.

2004-05-24

Mal zur Abwechslung einen Anwalts-Witz.

[via Udos law blog]

2004-05-25

pyXSLdoc ist ein (hoffentlich) nützliches Python-Tool für die Kommentierung von XSLT Stylesheets mit reStructuredText (oder mit javadoc-ähnlicher Notation).

[via Daily Python-URL]


Links zum merken, weil noch anzugucken:

<http://log.netbib.de/archives/2004/05/25/handschriftenbeschreibungen-in-corsair/>

<http://log.netbib.de/archives/2004/05/25/katharinenkloster-auf-dem-sinai/>

2004-05-27

Es gibt also vielleicht doch noch Hoffnung: Ein interessanter Artikel in der Süddeutschen über Humor im amerikanischen Präsidentenwahlkampf.

Demnach könnte Kerry seine Humorlosigkeit tatsächlich noch den Sieg bei den Präsidentschaftswahlen kosten. Beispiel:

Grobschlächtiger Haudrauf-Humor nach Art eines Michael Moore erweist sich dabei meist als kontraproduktiv, wie John Kerry unlängst erfuhr. Als er hörte, dass Bush von einem Mountain Bike gestürzt sei, fragte er Hohn triefend: "Da sind wohl die Stützräder abgebrochen?"

Doch der Demokrat erntete nur wenige Lacher. Vielmehr erinnerte man sich in der Öffentlichkeit daran, dass Kerry selbst vor wenigen Monaten beim Snowboard-Fahren gestürzt war und einen Sicherheitsbeamten über den Haufen gefahren hatte.

Das fand Kerry gar nicht komisch. Er schob die Schuld dem Secret-Service-Mann zu und schnaubte: "Ich falle nie hin."

George Bush hingegen glänzt durch seine Selbstironie:

Er machte sich über seine eigenen Probleme mit der englischen Sprache lustig ("Wenn Worte sterben wollen, begeben sie sich auf meine Lippen") und sprach über die Reihe jüngster Enthüllungsbücher, die sich mit Schwachstellen und Skandalen seiner Regierung befassten:

"Ich verstehe gar nicht, wie meine Kritiker behaupten können, dass ich nicht genug für die Wirtschaft getan hätte", fragte der Präsident mit gespielter Entrüstung. "Sehen Sie sich doch nur mal an, was ich alleine für die Buchverlage geleistet habe."

Der Artikel bringt aber nicht nur lustige Sprüche der Kandidaten, sondern beleuchtet auch die Rolle des Humors in der politischen Kultur in den Vereinigten Staaten und die damit einhergehende Bedeutung von Gag-Schreibern und den Late-Night-Shows.

[via Handakte]


Tales of Future Past zeigt, wie man sich früher die Zukunft vorgestellt hat. Eine schöne Webseite mit hübschen Bildern und (auf den ersten Blick) guten Erklärungstexten.

[via netbib]


Eine Reaktion von Frank Kolb unter anderem auf den ungeheuerlichen Spiegelartikel zum Thema Troia.

Der Autor des Spiegel-Artikels, Matthias Schulz, ist im übrigen offensichtlich nicht zum ersten Mal durch unkritische, wissenschaftsferne Berichte aufgefallen, wie dieser Artikel aus der Mailingliste Mediaevistik nahelegt.

[Danke an Annette Grabowsky für die Hinweise]

2004-05-28

Tables Vs. CSS - A Fight to the Death (Ein Tutorial).

[via pixelgraphix]


Ein Artikel zum Suchen in Blogs.

[via Handakte]

2004-05-30

So arbeiten Profis. Ein Bericht, wie Sports Illustrated die Bilderflut vom Super Bowl bearbeitet (über 16000 Bilder!). Sehr interessant.

[via Slashdot Kommentare]


Ein Artikel über das gefährlichste Passwort der Welt, in dem behauptet wird, dass die Minuteman ICBMs in den 60er und 70er Jahren mit dem Passwort "00000000" gegen unautorisierte Abschüsse geschützt waren – und jeder wusste davon!

In diesem Zusammenhang der Link zur Default Password List.

[via Slashdot]

2004-05-31

Von Daily Python-URL: mod_python servlets und The Python Enterprise Application Kit (PEAK) (soll sich zu Python verhalten wie J2EE zu Java).


Manfred Korfmann präsentiert seine Ansichten zur Bedeutung Troias: Was There a Trojan War?.


LaTeX for classicists, Part One. Überhaupt in diesem Blog (Nephelokokkygia) mal umschauen!

2004-06-02

Cornelia Remis Weblog


New York Times Archiv (1851–1995) online (Artikel gegen Bezahlung, aber die ersten paar Sätze als Teaser erhältlich)

[via Handakte]


Felix Fabri im Netz bei netbib


wissenschaft.de meldet:

Nach großen Katastrophen stellen Leichen kein nennenswertes Risiko für den Ausbruch von Epidemien dar. Ängste, dass die toten Körper ansteckende Krankheiten verbreiten, sind weitgehend unbegründet, schreibt ein britischer Forscher in der Fachzeitschrift Pan American Journal of Public Health (Mai-Ausgabe). Zudem führe die Angst vor Seuchen häufig zu übereilten und unpersönlichen Bestattungen, unter denen überlebende Freunde und Verwandte der Opfer sinnlos leiden, gibt Oliver Morgan von der Universität London zu bedenken.

Den vollständigen Artikel "Nach Katastrophen keine Seuchengefahr durch Leichen" lesen.


Wovon ließ sich Sir Arthur Conan Doyle beim "Hund von Baskerville" inspirieren? Mirabilis gibt Hinweise.


Noch am Anfang der Entwicklung, aber mal einen Blick wert: PySH, eine Shell, die auch Python versteht.

[via Daily Python-URL]


Interessante Diskussion bei livejournal python_dev über die Frage, ob Operationen auf Listen, die diese verändern, zusätzlich auch noch eine Referenz auf die geänderte Liste zurückgeben sollen. Eine Funktion, die sowohl einen Rückgabewert hat als auch ein Objekt verändert, verletzt eigentlich – so einer der Beiträger – grundlegende Pyhton-Prinzipien. Andererseits verweist ein anderer Kommentar darauf, dass genau das oben angesprochene Verhalten in Python 2.4 realisiert werden wird.

[via Daily Python-URL]


CGIpm ist ein Python Modul, das auf dem CGI.pm Perl Modul basiert.

[via Daily Python-URL]


HTMLCalender erzeugt mit Python Kalender im HTML-Format.

[via Daily Python-URL]


Why Wikipedia sucks. Big time.. Ein sehr kritischer Beitrag zu Wikipedia, mit vielen Gedanken, die ich mir auch schon gemacht habe. Was ich selbst nicht abschätzen kann: Wird der Wiki-Charakter letztlich dafür sorgen, dass die Qualität besser wird, oder hat der Autor recht mit seinem Pessimismus. Vielleicht ist es auch einfach noch zu früh für ein Urteil.

2004-06-03

Michael Brauer rezensiert für H-Soz-u-Kult den Aufsatzband Die Alemannen und das Christentum. Zeugnisse eines kulturellen Umbruchs, hg. von Sönke Lorenz – Barbara Scholkmann (Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde 48, Leinfelden Echterdingen 2003). Kernproblem der Beiträge ist die Frage nach der Missionierung der Alemannen. Weder Klöster, Missionare noch Bischöfe kommen wohl als Träger der Christianisierung in Frage, aber auch die adligen Eigenkirchen können nach den Beiträgen von Wilfried Hartmann und Thomas Zotz offensichtlich nicht mehr so einfach als Erklärungsansatz dienen. Also, folgert der Rezensent, "bleibt die Ausbreitung des Christentums unter den Alamannen weiter im Dunkeln. Konstruktiv weiterführen könnte man die Forschungen, indem man Landesgeschichte stärker als exemplarische Zuspitzung und Erforschung von allgemeinen Problemen, in diesem Fall der Geschichte von Mission und Christianisierung, versteht und auf diese Weise auch die allgemeine Geschichte bereichert."

2004-06-05

Der Spiegel berichtet über die Veröffentlichung Kissingers Telefonprotokollen, in denen er sich auch über die deutsche Politik äußert, und zwar über die SPD-Politiker Bahr und Brandt recht despektierlich. Einige der Dokumente (allerdings, soweit ich sehe, nicht die, über die der Spiegel berichtet) sind online zugänglich.

2004-06-06

Rainer Langenhan (von Handakte) hat mich auf das Internet Scout Project aufmerksam gemacht. Das ist auf jeden Fall einen Blick wert, es scheint sich um eine wahre Fundgrube an interessanten Links – insbesondere auch für Geschichte – zu handeln. Beispiele von Fundstücken in den folgen Einträgen.


Nobel e-Museum: Conflict Map: eine hübsche Shockwave-Spielerei, bei der man die verschiedenen Konfliktherde des 20. Jahrhunderts auf einer Weltkarte sieht. Wenn man den Zeitregler verschiebt, kann man die Verteilung der Kriege auf der Erde in Abhängigkeit von der Zeit betrachten. Kurzinformationen zu den einzelnen Konflikten werden gegeben.

[via Internet Scout Project]


Die Library of Congress bietet auf der Seite Military Battles and Campaigns unzählige Militärkarten in sehr guter Qualität. Der Schwerpunkt liegt sicherlich auf den USA, aber es gibt auch Karten von europäischen Kriegsschauplätzen. Aus aktuellem Anlass der Hinweis auf die Militärkarten der Zeit nach dem 6. Juni 1944.

[via Internet Scout Report]


An Untold Stories of D-Day erinnert National Geographic.

[via Internet Scout Report]


Rückkehr der Tridentinischen Messe? fragt Mirabilis.

Der Tridentinische Messritus auf Latein und Englisch.


Zitieren aus dem Internet auf dem Linguistik-Server Essen.

[via Handakte]

2004-06-08

Gipsabdrücke in Göttingen mit guten Abbildungen.

[via netbib]

2004-06-12

rss2wml macht aus einem RSS-Feed eine WAP-Seite. Vielleicht mal ganz nützlich.

[via Handakte]


Watch Your Histogram: Ein Artikel zur digitalen Fotografie.

[via pixelgraphix]

2004-06-13

Ein möglicher Editor für Python? SciTE.

Und ein möglicher Editor für Flash? SciTE|Flash

2004-06-14

Ich hab's ja immer gsagt ;-) Wie man eine Stadt staufrei bekommt.


Digitalisierte Zeitschriften der Geschichtswissenschaft. Liste bei Archivalia.


Mit Gallica nach Italien fahren (wunderbare Bildersammlung).

[via Netbib]


Zwei Links, wie man Outlook Express etwas absichern kann: Sicherheitseinstellungen und Attachments. Und: Nein, ich benutze nicht Outlook Express, sondern Mutt ;-)

[Dank an Annette Grabowsky für den Hinweis, die auch kein Outlook Express benutzt!]


Meine Latex-Links: LaTeX Documentation around the Internet (Liste zusammengestellt von Dirk-Jan Dekker, der auch Informationen zu ledmac vorhält, auch mit Buchtipps). Einstiegsdokumentation beginlatex in diversen Formaten von CTAN.


Weiteres zu Latex: Briefe mit LaTeX schreiben (Package g-brief, scheint sehr komfortabel, zumal dinbrief bei mir nicht die gewünschten Resultate erbringt), LaTeX - Einführung, Tips und Tricks (alle möglichen Hinweise, unter anderem auch ein Briefpackage, weiteres auf der Homepage von Uwe Ziegenhagen). Und noch Deutsche Umlaute in TeX (besonders der Hinweis mit \usepackage[T1]{fontenc}).

2004-06-18

Einiges von Daily Python-URL: Developing large scale applications in Python (eine PDF-Präsentation von Marc-André Lemburg), xmlobject (Object-XML-Mapper), ZODB-Tutorial und Insecticide: the ultimate Python debugger (eine PDF-Präsentation).


Python templating languages (ein Überblicksartikel von Olivier Guilloux).

[via Daily Python-URL]

2004-06-19

Biblia Sacra: Präsentation von in Belgien und den Niederlande gedruckten Bibeln des 15. und 16. Jahrhunderts.

[via netbib]

2004-06-21

Züge verbrauchen vielleicht doch mehr als Autos?!


So schreiben Sie ein Pflichtenheft bei ebigo.de.

[via Advoblawg]


Datenbanken mit Python programmieren: ein zusammenfassender Vortrag von der Europython 2004.

[via Daily Python-URL]

2004-06-22

Die Windows Registry mit Python bearbeiten

[via Daily Python-URL]


Noch was zu Python Templating Languages.

[via Daily Python-URL]


Ein im Netz viel diskutierter Artikel darüber, wie Microsoft den Kampf um die API verloren hat.

[via dogfood]

2004-06-23

Projman: ein Projektmanager unter Python (kann Gantt-Charts erstellen, Ressourcen verwalten und bei Tasks Abhängigkeiten berücksichtigen, Datenaustausch mit Gnome Planner möglich).

[via Daily Python-URL]


Was man bei der Entscheidung für ein Framework für Web-Anwendungen unter Python zu beachten hat.

[via Daily Python-URL]


Planet Python sammelt Blog-Einträge aus der Python Welt.

[via Daily Python-URL]

2004-06-24

Das könnte ein traumhaftes Zusammenspiel werden: Python development with Eclipse and Ant!

[via Small Values of Cool]

2004-06-26

Führt Überreaktion zum Verkehrsstau? (bei wissenschaft.de). Eine neue Simulation kann evtl. erklären, wie die bekannten wellenförmigen Staus auf Autobahnen zustande kommen ("Stop-and-Go"). Hauptgrund dürften Überreaktionen der Autofahrer sein, wenn sie ihr Verhalten dem vorausfahrenden Auto anpassen (also zu stark abbremsen oder zu stark beschleunigen). Auf den ersten Blick klingt das sehr überzeugend, zumal es bestätigt, was ich mir ohnehin schon immer gedacht habe. (Vgl. hierzu auch die Meldung über die staufreie Innenstadt von Bogota.)


Thomas F. Madden schreibt in National Review Online über die Inquisition (The Real Inquisition. Investigating the popular myth). Anlass ist die Veröffentlichung eines Aufsatzbandes einer wissenschaftlichen Tagung zur Geschichte der Inquisition (1998).

[via Mirabilis]

2004-06-28

Zwei nützliche Links von Daily Python-URL: Anders Hammarquist über Real-world email handling in python (behandelt vor allem die Frage, wie man mit den allenthalben anzutreffenden falsch formatierten Headern umgehen soll) und Anthony Baxter über iterators and the ReloadableIterator (kurze Vorstellung von Iteratoren in Python und die einfache Umsetzung eines Iterator mit Pushback-Möglichkeit).

2004-06-29

Eine Karte, die das Vordringen der Hussiten zeigt. Sie stammt von World History at KMLA, einer privaten Seite, die hauptsächlich Lehrmaterialien für eine koreanische Schule bieten soll, aber auf der Seite der Zentrale für Unterrichtsmedien gehostet wird. Leider wird auf den Kartenseiten nicht näher mitgeteilt, wo eigentlich die Informationen herstammen, aus denen die Karten aufgebaut sind. Somit ist letztlich nur zu empfehlen auf die gängigen historischen Atlanten oder auf die Sekundärliteratur zu den Hussiten zurückzugreifen. Das Problem mit Karten im Internet ist eigentlich fast immer, dass diejenigen Karten, die auf neueren historischen Erkenntnissen basieren, natürlich noch unter dem Schutz des Urheberrechts stehen und daher nicht frei zugänglich sind.

Weitere ganz nette Kartenseiten. Zum Beispiel bietet die University of Texas (Austin) einiges Kartenmaterial online, darunter auch historische Karten aus Atlanten vom Anfang des 20. Jahrhunderts.

Interessant auch der Periodical Historical Atlas of Europe von Christos Nüssli. Leider kann man sich auf der Startseite vor Werbepopups kaum retten (wenn man keinen Browser hat, der das abfängt). Die Karten selbst sind relativ große Europakarten, die zu jedem Jahrhundert eine grobe Übersicht bieten. Allerdings bietet dies Sammlung bewusst keine Karten zu historisch interessanten Zeitpunkten. Stattdessen wird konsequent immer versucht, die politische Situation zum vollen Jahrhundert wiederzugeben. Die Karten dürften also eher von Interesse sein, wenn man Entwicklungen über mehrere Jahrhunderte hinweg verfolgen will.

Komplett online verfügbar ist der erste Band des Theatrum Orbis Terrarum, sive Atlas Novus in quo Tabulæ et Descriptiones Omnium Regionum, Editæ a Guiljel: et Ioanne Blaeu (1645).

Sehr schöne Seiten: zwei niederländische Atlanten.

Grundkarten für Europa gibt es in Mainz.

@@@

Metaseiten:

Eine sehr ausführliche Linksammlung zu Online-Karten bietet die Liste Images of early maps on the web, darunter auch eine umfassende Linkliste zu europäischen Karten.

Abteilung Historical geography der Virtual Library Geschichte.


Gängige Geschwindigkeiten im Vergleich zu von Menschen zu erreichenden Geschwindigkeiten in einer übersichtlichen Liste: The Reality of Running Away from Stuff. Hintergrund: In Filmen wird häufig gezeigt, wie ein Mensch vor Gefahren davonläuft. Häufig ist dies aber ganz und gar unrealistisch. (Wer hätt's gedacht?)


Hinweis auf ein Sonderheft zur Tour de France vom Magazin TOUR.

2004-06-30

WikiLite: mit nur wenigen Zeilen Python-Code ein einfaches Wiki erstellen.

[via Planet Python]

2004-07-02

Eine geniale Seite über die Auvergne mit vielen schönen Bildern und ausührlichen Texten (französisch). Die Landschaft kommt schön zur Geltung, für mich aber vor allem interessant die Kirchen und Abteien, die ich ja zu großen Teilen auch schon fotografiert habe.

Auch über andere französische Regionen gibt es schöne Bildersammlungen, z. B. über Landes.

Die Links stammen von einer Metaseite Images de France.

Und auch von der Provence gibt es schöne Bilder.

Hier sei noch auf die südfranzösische Küste verwiesen. Ein Beitrag mit vielen Fotos vom Sentier du littoral (Besonders diese Bilder <http://plagesjaunes.1022.net/ph/BF-crique.jpg>, <http://plagesjaunes.1022.net/ph/BG-village-port-dalon.jpg>, <http://plagesjaunes.1022.net/ph/BH-Dcp02216.jpg>, <http://plagesjaunes.1022.net/ph/BK-plage-port-dalon.jpg> haben es mir besonders angetan ;-)

2004-07-03

Manipulationen an digitalen Bildern lassen sich auch nachträglich noch mit statistischen Methoden erkennen, selbst wenn das bloße Auge nichts mehr erkennen kann. Zu digitalen Wasserzeichen noch eine andere, ältere Meldung bei wissenschaft.de.


Zum Verfolgen der Tour de France: Das TourBlog 2004 mit zahlreichen Hinweisen auf weitere News-Quellen (auch als OPML-Datei).

[via Handakte]

2004-07-04

Just In Time Markup bietet die Möglichkeit, Text und Markup (bzw. sogar mehrere verschiedene Markups) separat zu halten und jederzeit zu ergänzen. Je nach Bedarf kann so der eine oder andere Satz von Auszeichnungen aktiviert werden und somit unterschiedliche Perspektiven auf den Text erlaubt werden. Das Problem bei der Sache: Der rohe Text darf sich im Laufe des Projektes nicht mehr verändern, da das Einfügen des Markups an bestimmten Zeichenpositionen im Text geschieht. Und daran krankt das System, denn niemals kann garantiert werden, dass ein langer, schwieriger Text komplett fehlerfrei transskribiert wurde. Außerdem kann man sicherlich die gleichen Ergebnisse erzielen, indem man viele der verschiedenen Perspektiven durch XSLT erzeugt oder indem man – falls die Perspektiven wirklich so unterschiedlich sind und sich gegenseitig ausschließen (was in der Praxis allerdings eher selten vorkommen dürfte) – eben den Text mehrfach mit dem kompletten Markup vorhält. Im schlimmsten Fall muss man dann bei einer Korrektur am Text in ein paar verschiedenen Dateien die gleiche Korrektur vornehmen. Das erscheint mir immer noch sicherer, als wenn man bei einer Korrektur den gesamten Prozess der Zuordnung von Markup zu Zeichenzahl wiederholen müsste. Allerdings muss ich mich in das Pradigma auch noch näher einlesen, denn bislang weiß ich auch noch nicht, wie eigentlich die Zuordnung von Markup zu Inhalt genau durchgeführt wird.

[Der Hinweis auf das Projekt stammt aus einer Mail von Patrick Sahle an dm-l vom 2004-07-04]

2004-07-05

Vielleicht geht's ja im IT-Bereich doch langsam ein klein wenig aufwärts: "Marktforscher sehen deutschen Markt für IT-Dienste wachsen", meldet Heise.


Vor kurzem ist die Stuttgarter Elektronische Studienbibel (SESB) herausgegeben von der Deutschen Bibelgesellschaft (Stuttgart) erschienen.

Aus der Ankündigung auf der Webseite der Bibelgesellschaft:

Mit der Stuttgarter elektronischen Studienbibel (SESB) wird erstmals für den deutschen Sprachraum ein Programm vorliegen, das alle für das wissenschaftliche Bibelstudium nötigen Texte und Hilfsmittel enthält. Es bietet die weltweit anerkannten originalsprachlichen Bibelausgaben der Deutschen Bibelgesellschaft mit den textkritischen Apparaten, erschlossen durch hochwertige linguistische Datenbanken und ergänzt um teilweise neu entwickelte Wörterbücher. Dazu kommen moderne Bibelübersetzungen in verschiedenen europäischen Sprachen.

Unter den enthaltenen Ausgaben befinden sich selbstverständlich auch die Stuttgarter Ausgabe der Vulgata.

Auf den Seiten des Religionspädagogischen Instituts Loccum findet sich ein (älterer) Text, der Hinweise auf elektronische Bibelausgaben bietet. Diese Seite wiederum verlinkt unter anderem auch zu Bibel Online, wo besonders das Werbebanner rechts oben ganz nett ist ;-)

Hier gibt es noch weitere Links zur Bibelarbeit.

[Meldung bei Heise]

2004-07-06

"Die Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg (ajs) hat keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Gewaltbereitschaft von Jungen und Computerspielen feststellen können", meldet Heise. Schön, dass es auch mal die Stimme der Vernunft in die Presse schafft.


Ben Last hat sich die neue Boa Constructor genau angeschaut. Das Fazit ist zwiespältig: Einerseits ein tolles System, das großartige Funktionalität bietet, andererseits viel zu viele Eigenwilligkeiten, die die Bedienung unnötig erschweren, weil Inkonsistenzen in der Tastenbelegung vorkommen oder Menüs an Stellen liegen, wo man sie wirklich nicht vermuten würde.

2004-07-08

Teil drei des Artikels über Namespaces in Python-Tools. Diesmal geht's unter anderem um libxml.

[via Daily Python-URL]

2004-07-09

Ted Leung über diverse Versionskontrollsysteme (subversion, cvs, arch, svk, codeville).

[via Planet Python]


Marketing für Mozilla/Firefox

[via Ted Leung]


Python 2.4a1 ist soeben herausgekommen.

[via Daily Python-URL]


Dive Into Python


Noch bis zum 31. Juli 2004 kann man sich für die 4. Interdisziplinäre Sommer-Akademie vom 20. bis 24. September 2004 in Düsseldorf anmelden. Thema diesmal: "Medien im Mittelalter: Formen, Funktionen, Entwicklungen".

[Dank an Annette Grabowsky für den Hinweis]


Die Benediktinerabtei Kornelimünster bietet auf ihren Internetseiten in der Rubrik "Aktuelles" unter "Verschiedenes" Kurznachrichten aus der Abtei. Kein "klassisches" Weblog (mit Kommentarfunktion, Blogroll, Permalinks etc.), aber trotzdem würde ich das in die gleiche Kategorie stellen. Abt Albert Altenähr OSB berichtet regelmäßig von großen und kleinen Ereignissen rund um das Leben in der Abtei. Aufmerksam geworden bin ich auf die Seite im Rahmen unserer Übung zur Vita Benedikts von Aniane. Jetzt hat Abt Albert im Eintrag vom 7. Juli 2004 auf unser Projekt verwiesen und zugleich einen Link auf die französische Übersetzung von Fernand Baumes (1909) angegeben, der uns bislang entgangen war.

2004-07-10

The Digital Medievalist Project: A Community of Practice for Medievalists Working with Digital Media. Bestandteile des Projekts sind eine Diskussionsliste (dm-l), eine Online-Zeitschrift (Call for papers) und eine Ressourcensammlung (im Aufbau).


Mehr Präsidenten als Stürmer: dogfood von allesaussersport.de analysiert die deutsche Trainermisere treffend.

2004-07-11

"Der von Michael Veddern geschriebene Ratgeber zum Urheberrecht liegt in zweiter Auflage (an die 300 Seiten PDF) vor – unbedingt verlinken!" schreibt netbib.


Scripting the Web with Python weist auf das (noch sehr am Anfang stehende) mod_python Wiki hin. Von dort gibt es einen Link zu dem einführenden Artikel The other LAMP

2004-07-12

Das notiere ich mir mal in der Hoffnung, dass ich Ende August mal daran denke, wieder nachzuschauen, ob sich was ergeben hat: Archeologists visit mysterious locked box buried near unmarked Arctic graves.

[via Mirabilis]


Dennis Kennedy hat sein Blogarchiv als PDF-Datei (derzeit ca. 700 kB) zusammengefasst. Eine Idee, die ich gar nicht mal schlecht finde. Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Lesegewohnheiten. Wenn das Archiv – neben der normalen Archivrecherche und der üblichen Blätterfunktion – noch anderweitig zugänglich ist (z. B. als eine große HTML-Datei, am besten als gzip-Archiv, oder eben als eine große PDF-Datei), dann finde ich das sehr sinnvoll. Mit einem vernünftigen Content Management System bzw. mit vernünftiger Datenstrukturierung im Hintergrund, sollte es auch nicht allzu schwer sein, mehrere verschiedene Ausgabeformate relativ bequem zu erzeugen. Wenn man ein wirklich gutes System im Hintergrund hat, müsste es auch möglich sein, dass der Leser sich on-the-fly PDF-Dateien erstellt, die seinen Suchkriterien entsprechen (z. B. alle Beiträge des Monats Juli oder alle Beiträge zu einem bestimmten Thema oder alle Beiträge, die zu einer bestimmten Suchanfrage aus dem Archiv zurückgeliefert werden). Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt!

[via Handakte]


Ein Rezept, wie man mit Python unter Linux den Speicherverbrauch des laufenden Prozesses ermitteln kann.

[via Daily Python-URL]


Mit wreg.py die Windows Registry bearbeiten.

[via Daily Python-URL]


Ein Wiki über Linuxdistributionen.

[via symlink.ch]


Ein weiterer kritischer Artikel zur Wikipedia.

[via netbib]

2004-07-13

Ein paar nützliche Tipps für Shell Skripts.

2004-07-14

Aus der Wyback Machine mit Python eine Webseite extrahieren.

[via Daily Python-URL]


ohmysqldump ist ein Python-Skript, mit dem man komfortabel ausgewählte Datenbanktabellen mit mysqldump sichern kann.

[via Daily Python-URL]

2004-07-15

Portscanner mit Python

[via Daily Python-URL]

2004-07-18

Ein Hinweis, wie man eine Netgear W511 Karte unter Linux zum laufen bringen kann (evtl. in Kernel 2.6.5 schon enthalten!)

2004-07-19

Europa 2014: Zeitkapsel

[via Thomas]


Mittelalter bunter als gedacht

[via Archäologie-Weblog]


Kostenlose Bildverwaltung mit Google

2004-07-26

Ein einfach gestricktes Weblog in Python, das die Einträge im Dateisystem vorhält und als Format RFC822 verwendet.

2004-08-01

Towards a Consistent Database API (Python).

[via Planet Python]

2004-08-03

Ein Artikel über die Varusschlacht und die Ausgrabungen. Die Webseite des Museums.


Pixelgraphix gibt Tipps für Redisign, darunter auch der Hinweis auf eine Seite mit einem vektorisierten Panoramabild als Designelement

2004-08-04

Überlegungen zum Tod Alexanders des Großen

[via Mirabilis]


Thorsten Schaßan rezensiert Richard Sharpe: Titulus. Identifying Medieval Latin Texts (Brepols Essays in European Culture 3, Turnhout 2003).

2004-08-06

Gute Gedanken für die Entwicklung von Webanwendungen (hier ein Blogsystem)

[via Daily Python-URL]

2004-08-07

Tipps zur Textverarbeitung OpenOffice Writer

[via F-LOG-GE]


Den Stream von WDR 1, mit dem man die Bundesliga hören kann: <http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr2-wm32.asx>


Ein Stream vom ZDF über die Rekonstruktion des Klosters St. Gallen

Zum Thema auch ein Link zu einem interaktiven Klosterplan

[via Annette Grabowsky]

2004-08-17

Maps of Great Britain gescannt aus: William R. Shepherd, Historical Atlas, (New York: Barnes and Noble, 1929).

[via Map Room]


Fortschrittsanzeige in der Konsole mit Python.

[via Daily Python-URL]

2004-08-18

Formel für Gruselfilme

2004-08-24

Mirabilis weist auf die Gestaltung der Messe im spätantiken Nordafrika hin.

2004-08-25

Eine Liste von Projektmanagement-Tools.

[via F-LOG-GE]


Bei Heise ein Artikel zum WinXP SP2 Kompatibilitätstest.

2004-09-03

Ein Artikel über die Python IDE eric3.

[via Daily Python-URL]

2004-09-09

Endlich mal gut argumentiert, welche Faktoren bei der Erklärung des internationalen islamistischen Terrorismus entgegen weit verbreiteten Meinungen keine zentrale Rolle spielen.

2004-09-10

Ein Flash-Spiel, bei dem man als Junge durch das viktorianische Londen laufen muss und in der Romanwelt von Charles Dickens allerlei Abenteuer erlebt.

[via netbib]


Wrestling HTML: ein Artikel von Uche Ogbuji für xml.com über Möglichkeiten, mit Python schlechtes oder fehlerhaftes HTML nach XML umzuwandeln, damit es besser verarbeitet werden kann.

[via Daily Python-URL]

2004-09-11

Super! Kompetente Informationen, gut und unterhaltsam präsentiert: Cooking for Engineers.

[via Slashdot]

2004-09-15

PyOpenOffice 0.11 bietet die Möglichkeit, OpenOffice.org-Dokumente mit einem in Python geschriebenen Tool zu bearbeiten, ohne dass man OpenOffice.org selbst installiert haben muss.

[via Daily Python-URL]

2004-09-21

Creating Firefox extensions

[via F-LOG-GE]


Encyclopedia Mythica: Ich weiß zwar noch nicht, was dahintersteckt, was die Quellen sind, wer bearbeitet, was man also davon halten soll, aber auf den allerersten Blick sieht es ganz vielversprechend aus.

[via filmtagebuch]


Ganz nett: Regeln für ein besseres Englisch

2004-10-03

Wie man in einem Python-Programm an die Quellzeile des Codes herankommt und auch Funktionsnamen etc. für Debugzwecke ausgeben kann, zeigt dieser Eintrag

2004-10-06

Fast, Easy Database Access with Python, abstrahiert SQL in Klassen.

[via Daily Python-URL]


Zahlen- und Zeichencodierung: eine detaillierte Beschreibung der zugrundeliegenden Überlegungen.

[aus einer Mail an die dm-l]


Günther Görz rezensiert Uwe M. Borghoff u.a., Langzeitarchivierung. Methoden zur Erhaltung digitaler Dokumente (Heidelberg 2003) in IASL Online.

[aus einer Mail an die Diskussionsliste Mediaevistik]

2004-10-09

Ein Konzept, wie man bei Python den Import von Modulen versionieren kann.


Evtl. keine Gewerbesteuerpflicht mehr für freie Software-Entwickler? Ingenieurmäßiges Vorgehen wird aber trotzdem noch erwartet.

[Meldung bei advobLAWg]

2004-10-11

Mit Python einen Timeout für die Ausführung einer Funktion setzen.

[via Daily Python-URL]

2004-10-13

Hinweis auf freie Schriften: Einmal die Lido STF eine hübsche Antiqua. Außerdem bietet praegnanz.de regelmäßig Hinweise zu freien Schriften.

[via pixelgraphix]

2004-10-19

vlibxml2 - memory managed XML with XPath (eine Python Bibliothek, die libxml2 kapselt).


Where XML goes astray...: ein Microsoft-Entwickler schreibt sehr klug über einige Design-Probleme bei XML.

[via Ned Batchelder]

2004-10-25

Kent S Johnson fragt (und beantwortet): When should I use classes?

[via Daily Python-URL]

2004-10-31

So könnte ich es mal noch mit dem Ausschalt- und Beamer-Problem probieren: APIC ausschalten.

2004-11-06

TrueType-Schriften unter TeX/LaTeX verwenden.

2004-11-08

Incremental Parsing Using Element Consumers.

[via Daily Python-URL]

2004-11-09

Lightweight XML constructor and reader

2004-11-12

python_calltips : Display Python code calltips and allows you to auto-complete your Python code

[via Daily Python-URL]


"Bereit zum Konflikt. Strategien und Medien der Konflikterzeugung und Konfliktbewältigung im europäischen Mittelalter": Hinweis auf eine interessante Konferenz bei H-Soz-u-Kult.

2004-11-15

Ansätze, wie man programmatisch den Traceback in einem Python-Programm auswerten kann, bietet Finding the calling function.

[via Daily Python-URL]


Zwei interessante Rezensionen bei Sehepunkte: zum einen über Huschner, Transalpine Kommunikation (im Hinblick auf Kanzlei wichtig) und zum anderen über Luh, Kriegskunst (betrifft Absolutismus, Feuerwaffen, Festungsbau, Versorgungswesen ...)

2004-11-16

The Visitor Pattern, Revisited

[via Daily Python-URL]


Hat Gutenberg wirklich mit beweglichen Lettern gedruckt? Es gibt Zweifel.

[via Mirabilis]

2004-11-19

Überlegungen, wie man PDF-Formulare ausfüllen und speichern kann, ohne teure Software kaufen zu müssen. Ein interessanter Hinweis: das PDF Toolkit.

2004-11-22

Ned Batchelder schreibt über Alternativen für Python Unittests und Ian Bicking schreibt über py.test, eine kleinere Alternative zu den klassischen Unittests.

[via Daily Python-URL]

2004-11-23

Zwei interessante Ideen, wie man mit CSS die Navigation mit Listen-Elementen gestalten kann und wie man verblüffend einfach ebenfalls mit CSS dafür sorgen kann, dass in der Navigation immer der aktuelle Link hervorgehoben ist.

[via F-LOG-GE]

2004-11-24

Hochwertige Materialien zu Deutschland und Frankreich für den Schulunterricht, aber auch darüber hinaus geeignet bietet DeuFraMat.

2004-11-25

Ein kurzer Bericht, über das Cheetah Templating-System.

[via Daily Python-URL]

2004-11-26

Validating Relax NG with libxml2 and Python

[via Daily Python-URL]


Cooles Riesenbild mit rasantem Zoom. Und hier noch ein Riesenfoto aus Delft. Und noch eine Sammlung, die allerdings keinen Zoom erlaubt.

[via netbib]


Das Telefonmarketing-Gegenskript jetzt auch auf Deutsch.

[via Elephäntville]

2004-11-29

Der WWW-Adventskalender 2004 der TU Chemnitz und der Mathekalender 2004.

[via Handakte]


XIST ist ein auf Python basierender HTML/XML-Generator.

[via Daily Python-URL]

2004-11-30

Überblick über verschiedene auf Python basierende XML-Template Sprachen.

[via Daily Python-URL]

2004-12-02

Ideen zur Navigation im Web beim Schockwellenreiter.

[via netbib]


Ein Artikel über die elektronische Archivierung: Scarcity or Abundance? Preserving the Past in a Digital Era

[via ... ?]

2004-12-03

Python Is Not Java – ein genialer Artikel mit vielen guten Hinweisen.

2004-12-04

Eine Slashdot-Meldung, die besagt, dass eine Software entwickelt wurde, die die handgeschriebenen Dokumente von George Washington durchsuchen kann.

2004-12-07

Python Huffman encoding

[via Daily Python-URL]

2004-12-25

Lazy evaluation mit Python.

2004-12-29

Sockets in Python.

[via Daily Python-URL]

2005-01-05

Using Dublin Core in RSS feeds ist ein längerer, sehr technischer Artikel, der praktisch keine Fragen mehr offen lässt.

Hier noch der Link zur Spezifikation der DC-Elemente.

[via netbib]

2005-01-12

Karten vom Amerikanischen Bürgerkrieg

[via netbib]

2005-01-20

Self-Starting Singleton Scripts (ein kurzer Hinweis, wie man feststellen kann, ob von einem Skript bereits eine Instanz läuft, und wie diese Instanz schauen kann, ob das Skript seit dem Start geändert wurde, so dass sie sich selbst zu einem geeigneten Zeitpunkt beendet und zum Beispiel durch einen Cronjob wieder neu gestartet werden kann).

[via Daily Python-URL]

2005-01-26

Bericht über die St.-Galler Alkuin-Tagung 2004

2005-01-28

Gute Idee! Lösung für das Verkehrschaos: Schilder und Ampeln entfernen. Alles gehört allen. In Italien funktioniert das auch (obwohl dort die Schilder etc. noch stehen).

[via Mirabilis]


Eine ausführliche Erklärung, wie mod_rewrite funktioniert.

[via F-LOG-GE]

2005-01-29

Ein interessanter und umfangreicher Artikel mit guten Tipps, was man mit OpenOffice.org-XML-Dokumenten so alles anstellen kann.

[via Slashdot]

2005-01-31

About the disdain for XML among Python programmers

2005-02-06

Hinweise, wie man mit Python effizient große XML-Dokumente (mehrere MB) bearbeiten kann, gibt Efficient XML processing in Python. Darin findet sich auch ein Hinweis auf Decomposition, Process, Recomposition von Uche Ogbuji in XML.com.

2005-02-07

Hacking with Google

[via Planet Python]

2005-02-09

Mit PIL in Bilder hineinschreiben.

[stammt von Inserting legend in images using PIL]

2005-02-14

Ein Tutorial, wie man Minidom unter Python verwendet. Ist zwar nicht vollständig, aber die wichtigsten Arbeitsschritte, die man für den Einstieg benötigt, werden dokumentiert.


Ein Artikel über Refactoring, der vor allem Eclipse mit Java beschreibt, sich aber auch einem Python-Tool (Bicycle Repair Man) widmet.

2005-02-16

Mit ReportLab Toolkit kann man aus Python heraus PDF-Dokumente erzeugen. Eine Einführung hierzu gibt es auch: Server clinic: PDF for the server.


Ergänzend hier noch ein Artikel zu ReportLab von Dinu Gherman.

2005-02-17

Infix-Operatoren mit Python

[via James Tauber

2005-02-20

HOWTO Spot a Wannabe Web Standards Advocate

[via Python owns us]

2005-02-21

Projektmanagement: Painless Software Schedules beschreibt, wie man mit Excel (oder einer einfachen Tabelle) auch für komplexere Software-Produktionsprozesse einen Plan aufstellen kann, den man regelmäßig aktualisiert, sodass man immer eine gute Abschätzung über die noch verbleibende Zeit hat. Ein sehr ausführlicher und fundierter Artikel von Joel Spolsky, der für Microsoft gearbeitet hat.

Der Hinweis stammt von Project postmortem, wo auch noch weitere Links zu Hinweisen über Projektmanagement zu finden sind.

2005-02-25

Making Simple Work of Complex CSS Layouts: erklärt, wie man mit CSS ein ansprechendes, flexibles dreispaltiges Layout hinbekommt.

[via F-LOG-GE]


Titelmelodien von klassischen TV-Serien

[via netbib]


Monty Python Videos etc.

[via netbib]

2005-02-26

The Woodward and Bernstein Watergate Papers: eine Online-Ausstellung mit einigen Dokumenten der Zeitgeschichte.

[via Anke Gröner]


Pages Jaunes: Frankreich wird fotografiert. Die größeren Städte sind schon detailliert erfasst. Mit Eingabe eines Straßennamens und einer Hausnummer erhält man die Ansicht des betreffenden Gebäudes und den passenden Ausschnitt auf dem Stadtplan. Navigieren ist möglich.

[via dogfood]

2005-02-28

Zwei (vielleicht) interessante Hinweise, denen ich noch nachgehen muss: Manuscripts ‘treated as fossils’ (Aussagen über Verbreitung von Handschriften mit Mitteln der Biologie) und Hinweise zu Paläographie-Seiten.

2005-03-01

Mal gucken, ob das was bringen kann: Yahoo-Suchen mit Python ansprechen.

2005-03-02

Barbara Fister: Google's Digitization Project — What Difference Will it Make? (nicht mehr lange frei verfügbar online).

[via netbib]

2005-03-07

Mind your manners

[via Mirabilis]

2005-03-08

Bernhard Struck: Rezension zu: Schneider, Ute: Die Macht der Karten. Eine Geschichte der Kartographie vom Mittelalter bis heute. Darmstadt 2004. In: H-Soz-u-Kult, 08.03.2005, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-1-175>.

2005-03-10

Eine Seite, auf der einige „nützliche“ englische Phrasen auf Latein stehen.

[via netbib]


Auf Zope3-dev gibt es einen kurzen Thread über UnitTests für JavaScript, in dem einige Tools genannt werden, insbesondere auch Selenium (weitere Informationen hier), mit dem man gesamte Web-Anwendungen testen kann, indem der eigene Browser mit JavaScript gesteuert wird und die Resultate überprüft werden. Klingt verdammt cool! Ein ausführliches und gut verständliches Tutorial zu Selenium ist verfügbar. Zu diesem Tutorial gibt es auch noch einen einführenden Überblicksartikel.

Andere Tools, auf die in dem Thread hingewiesen wurde: ecmaunit und JsUnit.

2005-03-12

Umfangreiche Seite mit zahllosen detaillierten Abbildungen zu verschiedenen Buchbindungen. Könnte vielleicht sogar als Material für hilfswissenschaftliche Veranstaltungen geeignet sein.

[via Mirabilis]

2004-03-15

Hinweis auf eine Tagung zum Thema Langzeitarchivierung.


Bereit zum Konflikt. Strategien und Medien der Konflikterzeugung und Konfliktbewältigung im europäischen Mittelalter (Hinweis auf eine Tagung des Mittelalterzentrums Greifswald).


Die Hefte 1990–1999 der Bibliothèque de l'École des chartes sind online verfügbar.

[via Archivalia]


Roman Deutinger: Rezension von: Stephan Freund: Von den Agilolfingern zu den Karolingern. Bayerns Bischöfe zwischen Kirchenorganisation, Reichsintegration und Karolingischer Reform (700-847), München: C.H.Beck 2004, in: sehepunkte 5 (2005), Nr. 3 [15.03.2005], URL: <http://www.sehepunkte.historicum.net/2005/03/7950.html>


Gertrud Thoma: Rezension von: Martina Hartmann: Mittelalterliche Geschichte studieren, Konstanz: UVK 2004, in: sehepunkte 5 (2005), Nr. 3 [15.03.2005], URL: <http://www.sehepunkte.historicum.net/2005/03/7116.html>

2005-03-16

Marcel Müllerburg: Rezension zu: Fried, Johannes: Der Schleier der Erinnerung. Grundzüge einer historischen Memorik. München 2004. In: H-Soz-u-Kult, 16.03.2005, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-1-194>.


Web scraping with python (part 1 : crawling) (ein Artikel mit ausführlichen Code-Beispielen, die auf dem mechanize framework für Python basieren).

2005-03-18

Writing and Reading XML with XIST (ein Framework, das eigenwillig, aber interessant ist).

[via Daily Python-URL]

2005-03-21

Die übelsten Jobs der Weltgeschichte unterhaltsam und übersichtlich zusammengestellt.

[via Mirabilis]

2005-03-22

Rahmenkonzept Langzeitarchivierung digitaler Daten Nur: Was steckt dahinter? Gibt es einen Link zu weiteren Erklärungen?


Automatisches Testen von Windows-Anwendungen (mit Hilfe von Python): WATSUP

[via Blue Sky On Mars]

2005-03-24

Batch-Running Word Macros from the DOS Command Line

[via Daily Python-URL]


Ein neues Python-Blog: from fraca7 import *. Es startet gut mit einer Serie über die Implementierung von Design Patterns in Python. Teil I, Teil II und Teil III sind schon verfügbar.

2005-03-25

Electronic Textual Editing von der TEI.

[via Archivalia]

2005-03-28

Mit Kürzeln in der Firefox-Adresszeile arbeiten.

[via Annette Grabowsky]

2005-03-29

Mehrschichtige PDFs: PDF-Dateien mit sichtbaren Bildern und OCR-Text im Hintergrund als gute Möglichkeit der Publikation von Digitalisaten mit „schmutzigem“ Text. (Weiteres hierzu bei Archivalia)

Nebenbei noch ein Beispiel für eine Online-Publikation, bei der bequem zwischen Bild und (schmutzigem) Text gewechselt werden kann: University of Toronto: Books Online.

2005-04-03

Papal Transition FAQ

[via The Cranky Professor]

2005-04-05

Elektronische Fachinformationssysteme in der Geschichtswissenschaft. Jahrestagung Arbeitsgemeinschaft Geschichte und EDV (ein Bericht bei H-Soz-u-Kult).

2005-04-08

Markup Overlap: A Review and a Horse


Eine vernichtende Rezension (PDF) von Herrad Spilling zur Neubearbeitung von Foersters Abriss der lateinischen Paläographie.

[via Archivalia]


Evaluierungsbericht (PDF) zu den DFG-Digitalisierungsprojekten.

[via netbib]

2005-04-09

Release notes zu lxml.

2005-04-11

Der "Dialogus miraculorum" des Caesarius von Heisterbach ist in Form von Image-Dateien der Edition von J. Stange (1851) online verfügbar.


Erster Teil einer klar verständlichen, ausführlichen Artikelserie, wie man C-Erweiterungen für Python schreibt.


Python Performance Tips

[via from fraca7 import *]

2005-04-13

How to Run Binary-Only Application Packages on Various Versions of Linux (eine aktuelle, sehr detaillierte Darstellung der erforderlichen Vorgehensweise).


Why Java on the Desktop Just Doesn't Matter

2005-04-16

Hier eine Liste mit Weblog-Systemen, die auf reStructuredText basieren:

  • Python Desktop Server
  • PyBloxsom
  • rst2ht
  • htmlnav
  • restblog
  • ReSTWeb
  • Lino WebMan

[Die Liste stammt von Docutils FAQ (Links teilweise aktualisiert).]

2005-04-17

OAI-PMH für allegro

[via netbib]

2005-04-18

Ein kurzer Artikel über Unit Testing, der im Prinzip das wesentliche (und altbekannte) sagt, aber auch einen netten Link enthält: Test-Driven Development in Python (ausführlich, sehr auf die Grundlagen eingehend).

2005-04-19

xmlreader2: ein netter Ansatz, XML-Dateien beim Einlesen in Python-Datenstrukturen zu überführen.

[via Daily Python-URL]

2005-04-20

Uta Hinz: Rezension von: Horst Carl – Hans-Henning Kortüm – Dieter Langewiesche u. a. (Hg.). Kriegsniederlagen. Erfahrungen und Erinnerungen (Berlin 2004), in: sehepunkte 5 (2005), Nr. 4 [2005-04-20], URL: <http://www.sehepunkte.historicum.net/2005/04/6163.html> (zuletzt gesehen: 2005-04-20)

[via H-Soz-u-Kult]

2005-04-21

Decode Unicode bietet Hilfestellungen bei Unicode-Fragen. Die Bedienung der als Wiki betriebenen Seite ist etwas gewöhnungsbedürftig. Mal abwarten, was draus wird.

[via handakte]

2005-04-26

Sybille Schröder: Rezension zu: Hanna Vollrath – Natalie Fryde (Hg.): Die englischen Könige im Mittelalter. Von Wilhelm dem Eroberer bis Richard III. (München 2004), in: H-Soz-u-Kult (2005-04-26) <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-2-063>.

In dem rezensierten Werk werden nicht einzelne Herrscher porträtiert, sondern ganze Zeitspannen – laut Rezensentin – auf dem Stand der Forschung im Hinblick auf die Königsherrschaft charakterisiert. Die Rezensentin lobt die Konzeption des Werkes und empfiehlt es auch für Fortgeschrittene.


Weiteres zu der Frage, warum Java auf dem Desktop keine Rolle spielt: Followup: Why Java on the Desktop Just Doesn’t Matter und So *why* doesn't Java matter on the desktop?

[via Daily Python-URL]


A Brief Look at Mod_Python (eine Einführung in fünf Teilen).

[via Daily Python-URL]

2005-04-28

Siegfried Schwarz: Rezension zu: Schwarz, Hans-Peter: Anmerkungen zu Adenauer. München 2004. In: H-Soz-u-Kult, 28.04.2005, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-2-071>.

2005-05-04

Returning Rows as Dicts in MySQLdb mit MySQLdb.cursors.DictCursor (auch den Kommentar lesen für eine andere Lösung).


Rich Web Text Editing with Kupu: ein Artikel über Kupu, einen auf JavaScript basierenden Rich-Text-Editor, der in den gängigen modernen Browsern (außer Opera und Safari) läuft.

[via Daily Python-URL]

2005-05-06

Offensichtlich kann man inzwischen auch schon gute Ergebnisse bei der OCR von Frakturschriften erzielen, wie ein Testbericht zeigt.

[via netbib]


Guess the Google: zu einer Reihe von Bildern raten, mit welchem Suchbegriff sie gefunden werden können (Flash-Spiel).

[via Anke Gröner]

2005-05-07

Es gibt den Release 1.2.1 der Plugins für PyBlosxom, der wohl einige Verbesserungen enthält, berichtet Will Guaraldi.

2005-05-09

Germanistische E-Texte und Faksimile-Digitalisate (Auflistung von Ressourcen und einer Checkliste für E-Texte).

2005-05-10

Digitized Printed Catalogues and Handlists der HMML.

[via netbib]


Ein Tool, das Unterschiede zwischen XML-Dateien festestellen kann und Update-Skripte liefert: xmldiff (kann für XML-Dateien unter Umständen sinnvoller sein, als ein normales Unix diff).

[via Copia]

2005-05-11

Python for scientific use. Part I: Data Visualization (auf der Grundlage von Scipy und gnuplot).

[via randomthoughts]

2005-05-12

Python Email Libraries, part 1: POP3 (auf die weiteren Teile achten).

[via Daily Python-URL]

2005-05-13

Ernst Hellgardt, Bußpraxis im Mittelalter – eine interdisziplinäre Untersuchung. Rezension zu: Sarah Hamilton, The Practice of Penance. 900–1050 (Woodbridge, Suffolk 2002), in: IASLonline (2005-04-27) <http://iasl.uni-muenchen.de/rezensio/liste/Hellgardt0861932501_24.html> (letzter Zugriff: 2005-05-13).

Die Rezension ist sehr ausführlich und bietet eine detaillierte Würdigung sowie eine Wiedergabe des Inhalts.

Hingewiesen sei zudem noch auf die Rezension von Tom Tentler, in: The Medieval Review 2002 <http://name.umdl.umich.edu/baj9928.0207.019>.


Mal im Kopf behalten: Mantis Bug Tracking System. Könnte für das eine oder andere Projekt nützlich sein.

[via dogfood]

2005-05-17

Ein Plugin für PyBlosxom, das die letzten Kommentare anzeigt: latest_comments.py von Copia.

2005-05-18

Archive mit Verfallsdatum eine Sendung des DLF über die ungelösten Probleme der Langzeitarchivierung (ausführlicher Text).

[via Archivalia]


Python Email Libraries, part 2: IMAP (auf die weiteren Teile achten).

[via Daily Python-URL]


Will Guaraldis PyBlosxom Setup http://www.bluesock.org/~willg/blog/site/setup-20050515

[via Daily Python-URL]

2005-05-19

Bibus: Literaturverwaltung mit OpenOffice: ein Artikel, der sich vielversprechend anhört: Bibus erweitert die OpenOffice.org-Literaturverwaltung massiv. Das Tool ist in Python programmiert und funktioniert unter Windows und Linux. Als Datenbanken im Hintergrund können MySQL oder SQLite werkeln.

[via netbib]

2005-05-20

Unicode Secrets: In dem Artikel werden Tipps gegeben, wie man in Python mit XML und Unicode umgehen kann bzw. soll. Vorgestellt wird ein Test, mit dem man recht einfach herausfinden kann, ob ein bestimmtes XML-Tool auch Unicode korrekt verarbeiten kann.

[via Daily Python-URL]

2005-05-27

Viele, qualitativ hochwertige, von Fachleuten geschriebene Ressourcen zu philosophischen Fragestellungen bieten Seiten der University of Tennessee at Martin, darunter die Internet Encyclopedia of Philosophy und Denkanstöße zu philosophischen Fragestellungen in Filmen.


Ist Mind-Mapping was für mich? Ich versuch's mal mit FreeMind.

[via Udo Vetter]

2005-05-29

Nützliche Cheat-Sheets (zu MySQL, mod_rewrite, CSS, ...)


Simulation einer Kettenreaktion in Form eines Flash-Spiels.

[via observatory]

2005-05-30

Materialien zum Kirchenrecht (Handschriftendatenbank, Links, ...) bietet Gero Rudolf Dolezalek.

2005-05-31

Zwei prima kompakte Cheat Sheets zu Latex hat Annette verlinkt.


Spektakuläre Mordfälle dokumentiert (in Ludwigsburg und Umgebung).

[via Archivalia]

2005-06-05

Classic Cat: Verzeichnis von über 2000 Stücken klassischer Musik, die zum freien Download angeboten werden.

[via Mirabilis]

2005-06-07

Valentin Groebner, Der Schein der Person


XHTML 2 rückt näher - Unterschiede zu Version 1

[via pixelgraphix]

2005-06-10

Eine geniale Datenbankabfrage zu Unicode-Zeichen, Charset-Konvertierungen, Zeichennamen etc.

[via dm-l]

2005-06-16

Ein Umrechen-Tool für Währungen des frühen 18. Jahrhunderts.

[via Archivalia]

2005-06-21

<http://archiv.twoday.net/stories/779288/>


<http://www.sfn.historicum.net/links/2005/liwi2005-25.htm>

2005-06-27

Improving an XML feed display through CSS and XSLT

[Hinweis von Annette]

2005-07-05

Terminologie: Gotische Schriftarten: Ein Suchbaum, mit dem man eine Schriftbestimmung durchführen kann.

[via Archivalia]

2005-07-08

Das Text Extraction Toolkit (TET) soll angeblich auch mit schwierigen PDF-Dateien zurecht kommen. Kostet zwar Geld ist aber trotzdem einen Blick wert.

[via Heise]

2005-07-11

Hubschrauberspiel (macht süchtig).

2005-07-19

Architecting CSS bietet einige hilfreiche Tipps und Gedanken, wie man bei größeren Projekten, die CSS-Dateien strukturieren kann.

[via dogfood]

2005-07-23

Pyline: a grep-like, sed-like command-line tool

[via Daily Python-URL]

2005-08-04

Python bekommt auch Zugang zu USB: PyUSB

[via Daily Python-URL]

2005-08-06

Portal Digitalisierte Drucke (eine Sammlung der deutschsprachigen Projekte).

[via netbib]

2005-08-09

Martin Clauss: Rezension zu: Ayton, Andrew; Sir Philip Preston (Hrsg.): The Battle of Crecy, 1346. With additional contributions from Françoise Autrand, Christophe Piel, Michael Prestwich, Bertrand Schnerb. Woodbridge 2005. In: H-Soz-u-Kult, 09.08.2005, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-3-083>:

Mit diesem Buch liegt nicht nur eine detaillierte Analyse der Schlacht von Crécy vor, es liefert auch ein Beispiel dafür, wie eine auf militärisch-organisatorische Aspekte abzielende Kriegsgeschichte des Mittelalters heute geschrieben werden muss. Der souveräne Umgang mit einem vielfältigen Quellenmaterial zeichnet vor allem alle von Andrew Ayton selbst geschriebenen Teile aus. Was auf den ersten Blick nach der von Alfred H. Burne praktizierten ‚inherent military probability’ aussehen mag, entpuppt sich als fundierte und quellennahe Analyse einer mittelalterlichen Schlacht; hierbei wird stets auch die Begrenztheit der Quellen und ihrer Interpretierbarkeit deutlich gemacht.

2005-08-12

Outils pour l’analyse et la description des manuscrits liturgiques notés bietet eine Zusammenstellung von Hilfsmitteln und Handschriften.

[via netbib]


Archivalia weist auf die Archivsoftware STAR der schweizer Firma CM Informatik AG hin.

2005-08-19

Mal angucken: SimpleXML – XML Manipulation Tool and Library.

[via Daily Python-URL]

2005-08-26

Zwei Python Frameworks, die ich mir mal näher angucken sollte: PyLucid (CMS, das lediglich Python CGI und MySQL voraussetzt) und WebPython 0.6.0 (Web-Applikations Toolkit in Python).

[via Daily Python-URL]

2005-08-30

Klöster in Baden-Württemberg, ein Link-Wink von historicum.net

2005-09-02

Zwei Links von heute: Tomorrow's File Endings: On Archiving Principles and Archiving Formats und Open Access and Journal Publication in the Social Sciences and the Humanities

[via Archivalia und netbib]


Anleitung zum Python-Debugger.

[via Daily Python-URL]


GIS-Anwendungen mit Python: mapnik

[via Daily Python-URL]

2005-09-04

MySQLDumper erlaubt den Im- und Export von großen Datenbanken über PHP, wobei es die in der Regel dreißigsekündige Beschränkung für die Ausführung von Skripts umgeht, indem immer nur ein Teil der Daten bearbeitet wird und sich das Skript dann jedesmal neu aufruft.

[via pixelgraphix]

2005-10-12

Notae latinae


Nützliche Zusammenstellung (von allgemeinem Interesse sind die ersten drei Links): Reference Pages von Greg Baker, insbesondere die Aufstellung der Commonly Confused Characters mit den zugehörigen Informationen, wie man sie verwendet.

2005-10-26

Digital History. A Guide to Gathering, Preserving, and Presenting the Past to the Web von Daniel J Cohen und Roy Rosenzweig.

[ein Hinweis von Al Magary auf der Liste dm-l]

2005-11-07

Converting Scanned Images of the Print History of the World to Knowledge: A Reference Model and Research Strategy:

Mit dem Einscannen von Bücherseiten ist ein wichtiger Schritt getan. Aber das alleine ist noch zu wenig. In letzter Zeit wurden erhebliche Fortschritte bei der Analyse und vor allem der automatischen Erkennung von Druckkonventionen gemacht, sodass auch bis zu einem gewissen Grad semantische Erschließung von gescannten Buchseiten möglich sein sollte.

Bei Digitalisierungsunternehmen sind immer die bestmöglichen Bilder zur Verfügung zu stellen, sodass problemlos in Zukunft weitere, verfeinerte Techniken der Erkennung auf diese angewendet werden können. Hier sehen die Autoren großartige Zukunftsperspektiven.

Die Regierungen werden in die Pflicht genommen, die Digitalisierung des kulturellen Erbes voranzutreiben, neue Regelungen für den Austausch der Daten zu schaffen, die das bisherige Copyright-Sytem reformieren, und für die Einbeziehung der Druckkonventionen in die inhaltliche Erfassung zu sorgen.

[via netbib]

2005-11-23

Rekursiver-Pfadabstieg-Parser mit Python unter Ausnutzung von Iterators: Teil 1 und Teil 2.

[via Daily Python-URL]


Tagungsbericht König Konrad I. - Auf dem Weg zum "Deutschen Reich"?

2005-11-25

Vex – A Visual Editor for XML basiert auf Java und ist frei.

[via dm-l]

2005-12-01

Komprimierte TIFFs mit PIL speichern

2005-12-12

libxml2dom 0.3.2: The libxml2dom package provides a traditional DOM wrapper around the Python bindings for libxml2. In contrast to the libxml2 bindings, libxml2dom provides an API reminiscent of minidom, pxdom and other Python-based and Python-related XML toolkits.

2005-12-21

Ein sehr fundierter, aus der Praxis gewonnener Vergleich zwischen Plone und typo3.

[via MrTopf's BLOG]

2005-12-23

Wikipedia zitieren

2005-12-28

Fußball Bundesliga auf Chinesisch:

In China hält der Sender CCTV-5 die Rechte für die Fußball-Bundesliga, und jede Woche überträgt er ausgewählte Partien live. PPLive bringt diese Ausstrahlungen mit wenigen Sekunden Verzögerung als Stream ins Internet, wodurch man die Top-Spiele der Liga endlich mit chinesischem Kommentar genießen kann. Auf verschiedenen Internetseiten gibt es einfache Anleitungen mit den passenden Screenshots, wie PPLive eingesetzt werden kann und wie man mit der chinesischen Webseite klarkommt.

[Spiegel Online]

2005-12-29

Ein ausführlicher Vergleichstest verschiedener Online-Feedreader.

[via netbib]

2006-01-03

PyChart

2006-01-10

Build Your Own Firefox Search Engine beschreibt, wie man der Search Bar von Firefox eine beliebige Suchmaschine in Handarbeit hinzufügt.

2006-01-18

Riesengroße Dateien mit Python sortieren.

[via Daily Python-URL]

2006-01-19

Einige gute Ressourcen zu Python bietet Quick & Dirty Python, darunter auch eine Seite, auf der erklärt wird, wie man Python-Erweiterungen ohne Visual C++ schreibt.

2006-01-25

Müsste man mal testen: Videorekorder im Netz

2006-01-27

Ein Ansatz, den man weiter beobachten sollte: James Tauber implementiert Python Unicode Collation Algorithm

[via Daily Python-URL]

2006-01-31

Lynx Viewer Tool als Firefox Extension

2006-02-01

Guter Ausgangspunkt für Exif und Python: http://mail.python.org/pipermail/image-sig/2005-July/003427.html

2006-02-08

Joe Gregorio Doing HTTP Caching Right: Introducing httplib2 (Artikel auf xml.com):

You need to understand HTTP caching. No, really, you do. I have mentioned repeatedly that you need to choose your HTTP methods carefully when building a web service, in part because you can get the performance benefits of caching with GET. Well, if you want to get the real advantages of GET then you need to understand caching and how you can use it effectively to improve the performance of your service.

In dem Artikel wird auch auf Mark Nottinghams Caching Tutorial verwiesen.

[via Daily Python-URL]

2006-02-09

Einige Artikel zu Web Services und REST:

  • The RESTful Web eine Kolumne von Joe Gregorio auf xml.com
  • Robert McMillan A RESTful approach to Web services auf Network World
  • Uche Ogbuji Scripting Flickr with Python and REST auf xml.com

2006-02-13

hbxt.org: ein interessantes Weblog von dem Politologen, FreeBSD-Fan, XML-Kenner, ... Hendrik Bunke. Lohnt sich auf jeden Fall, ab und zu vorbeizuschauen.

Zum Beispiel auch für diesen Hinweis, der vielversprechend klingt, auch wenn ich es mir noch nicht genauer anschauen konnte: Pybliographer:

Pybliographer is a tool for managing bibliographic databases. It can be used for searching, editing, reformatting, etc. In fact, it's a simple framework that provides easy to use python classes and functions, and therefore can be extended to many uses (generating HTML pages according to bibliographic searches, etc).

In addition to the scripting environment, a graphical Gnome interface is available.

2006-02-16

Eine lesenswerte Stellungnahme, die mir fundiert und realistisch erscheint: Jochen Bittner, Supermacht der Bilder:

Der „Lange Krieg“ gegen den Extremismus könnte die Welt ebenso prägen, wie einst der Kalte Krieg.

[...]

Vergangene Woche hat das US-Verteidigungsministerium dem Kongress ein Papier vorgelegt, in dessen Vorwort ein Begriff auftaucht, der – nolens volens – zur neuen Chiffre der Weltpolitik werden könnte. Er heißt „Der Lange Krieg“. Nicht mehr „War on Terror“ will das Pentagon seine Mission genannt wissen, denn die Herausforderung sei umfassender. Es gehe darum, so das Strategie-Papier, den extremistischen Islamismus rund um den Globus zu bekämpfen. Darin militärische Übersetzung des „Kampf der Kulturen“ zu sehen, wäre wohl nicht ganz falsch.

Aber gerade weil daran etwas ist, muss die amerikanische Regierung dringend begreifen, dass dieser „Krieg“ nicht auch, sondern vor allem um die "hearts and minds" der islamischen Welt geführt wird. Doch tatsächlich haben viele Verantwortliche im Pentagon und im Außenministerium dies noch nicht begriffen [...]


Jason R. Briggs, Playing Together Nicely: Getting REST and SOAP to Share Each Other's Toys (ONJava)

2006-03-10

10 Python pitfalls

2006-03-15

Who Can Name the Bigger Number? (1999). Unglaublich spannend zu lesen.

[via Ned Batchelder]


Peastat:

Peastat works differently to other web stats tools: it looks at the last chunk of your log file to create real-time summaries of recent user activity. What you lose in trend analysis - which you're probably already getting from Analog/Webalizer/AWStats/Google Analysis - you gain in focus on what your users are doing right now.

[via effbot]

2006-03-21

Galaktobureko mit gekochter Birne: Tolle Nachspeise, habe ich kürzlich mal gegessen. Selbst konnte ich es noch nicht zubereiten. Aber ich habe zumindest mal nach dem Rezept gefragt und mir Notizen gemacht:

Blätterteig, Grieß, Milch kochen

Birne, Weißwein, Anis: weichkochen

2006-04-06

Fozzy:

Fozzy is a full-text search service. It utilizes PostgreSQL's tsearch2 engine to do the hard work of stemming and searching. Its interface is just an extremely simple REST API so it can easily be integrated into just about any other application.

[via Daily Python-URL]

2006-04-18

Producing a CSV file from a database table von Andy Todd. Inzwischen auch mit Unterstützung für MySQL und SQLite (neben Oracle, für das das Skript ursprünglich geschrieben war).

2006-04-24

Helga Botermann: Rezension zu: Die antike Historiographie und die Anfänge der christlichen Geschichtsschreibung, hg. von Eve-Marie Becker (Berlin u. a. 2005), in: H-Soz-u-Kult, 2006-04-24, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2006-2-056> (insbesondere interessante Ausführungen zu Lukas).

2006-04-25

rest2web - dynamische Erstellung statischer Webseiten: Ein Vortrag von Mike Müller, Python Academy, Leipzig

[via Daily Python-URL]


Webstemmer:

Webstemmer is a web crawler and HTML layout analyzer that automatically extracts main text of a news site without having banners, ads and/or navigation links mixed up.

Was dahinter steckt und wie/ob es funktioniert, muss ich erst noch herausfinden, es klingt aber immerhin vielversprechend.

[via Daily Python-URL]

2006-05-03

TableGen – The HTML Table Generator: Ein ganz einfaches Webformular, das eine einfache Erzeugung von HTML-Tabellen ohne Schnickschnack ermöglicht.

[via Daily Python-URL]


Django for non-programmers: Ein ausführliches, anschauliches Tutorial für Django speziell für Nicht-Programmierer (aber, wie ich finde, auch für Programmierer als Einstieg geeignet).

[via Daily Python-URL]


Beängstigend: Q. What could a boarding pass tell an identity fraudster about you? A. Way too much

[via Mirabilis]

2006-05-05

Ein Entwickler von Django spricht bei Google. Hier gibt es einen Link zum Video

[via Django weblog, via Daily Python-URL]

2006-05-09

Dan Cohen schreibt über das Blog Inside Google Book Search und liefert dabei auch noch weitere Verweise auf seine Überlegungen zu Digitalisierungsprojekten.

2006-05-16

Verspricht Zugang zu den Daten der IMDb mit Python: IMDbPY

[via Daily Python-URL]


Die neuen Artikel im digitalmedievalist-Journal:

  • Particia R. Bart, Experimental markup in a TEI-conformant setting, in: Digital Medievalist 2.1 (2006) <http://www.digitalmedievalist.org/article.cfm?RecID=10> (zuletzt besucht: 2006-05-16)

    Die Autorin hat die Aufgabe übernommen, die besonders komplexe Handschrift Huntington Library, HM 114 (Ht) des Piers Plowman elektronisch standardkonform zu erfassen und berichtet von verschiedenen technischen Schwierigkeiten, die sich hierbei ergeben. „Standardkonform“ heißt hier: Text Encoding Initiative (TEI) und die Vorgaben des Piers Plowman Electronic Archive (PPEA).

    Abgesehen von den näheren Angaben zur Bedeutung von HM 114 für die Piers-Plowman-Forschung sei hier hervorgehoben, dass Patricia R. Bart überzeugende, aus der Praxis gewonnene Argumente für eine Öffnung der TEI-Normen für die Unterstützung experimentellen Markups vorträgt:

    TEI and PPEA recommendations tend for very laudable reasons to address the most common instances in which the significance of a text string is already known or at least easily discernible before markup commences. (§ 37)

    [...]

    A globally available attribute for the encoding of speculative or experimental data [...] would foster rigorous experimentation within a controlled context without deliberate tag and attribute abuse. An x, exp, or even temp attribute would perhaps seem to some to allow for undisciplined markup habits; in actual practice, however, such attributes would foreground the experimental or provisional nature of their values, thus in fact lending both rigor and transparency to a process that under certain circumstances is crucial to making a more determinate decision later – one that might be much more suitable for encoding under current recommendations. (§ 38)

    [...]

    Having available experimental place holders that are already provided for in the standard DTD would allow controlled experiments to be carried out without breaking all or most existing support mechanisms at a stage during which it is uncertain that major changes should be made to accommodate the experiment on a permanent basis, as a received standard of proven merit. (§ 39)

    Für die Erweiterung des Markup standen Bart prinzipiell zwei denkbare Wege zur Verfügung: Zum einen konnten im Standard vorhandene, aber nicht verwendete Elemente und Attribute anders verwendet werden als im Standard vorgesehen. Diese Methode erlaubt in vielen Fällen das Weiterverwenden bisheriger Software, sorgt aber für Unklarheit, weil vertraute Auszeichnungen in unerwartetem Kontext erscheinen.

    Empfehlenswerter erscheint hier die zweite Alternative, das Hinzufügen von weiteren Tags. Dies exerziert Bart insbesondere bei der Erfassung von außertextlichen Markierungen des Schreibers oder Bearbeitungsmarken späterer Rezipienten vor.

    [The Ht project has inspired the goal of] fostering in a practical way the ethos of experimentation in manuscript markup which would be devoted to the full accommodation of manuscript features of an unknown nature, but an ethos that nevertheless fully recognizes itself as the child of the rigors of the TEI encoding recommendations, without which collaborative work cannot proceed. Only such a marriage of rigor with experiment will enable the full realization of the potential of XML and its related technologies for textual studies including not only standard textual criticism and quantitative codicology but also codico-textual work that examines codicological features in relation to the text. (§ 73)

  • James Cummings, Liturgy, Drama, and the Archive: Three conversions from legacy formats to TEI XML, in: Digital Medievalist 2.1 (2006) <http://www.digitalmedievalist.org/article.cfm?RecID=11> (zuletzt besucht: 2006-05-16)

    Cummings beschreibt exemplarisch an drei Projekten, wie elektronische Altdaten in TEI-konforme Formate überführt werden können. Ausgangsmaterial sind hierbei XML-Dokumente, Quark Express Satzdaten und das Oxfort Text Archive, das seine Metadaten in TEI-XML verwaltet. Hierbei bricht er eine Lanze für die Verwendung von offenen Standards und Open Source Software und für die Erweiterung des TEI-Tagsets je nach konkretem Bedürfnis, allerdings auf der Grundlage der TEI Richtlinien.

  • Matthew J. Driscoll, P5-MS: A general purpose tagset for manuscript description, in: Digital Medievalist 2.1 (2006) <http://www.digitalmedievalist.org/article.cfm?RecID=12> (zuletzt besucht: 2006-05-16)

    Driscoll beschreibt die Neuerungen in TEI P5 im Hinblick auf die Beschreibung von Handschriften (TEI P5-MS), wobei insbesondere auch auf die historische Entwicklung mit Vorarbeiten durch MASTER und die TEI Medieval Manuscripts Description Work Group (TEI-MMSS) eingegangen wird. Die Hauptelemente einer kompletten Handschriftenbeschreibung werden kommentiert und anhand von Beispielen vorgestellt.

  • Roy M. Liuzza, Designing the Old English Newsletter bibliography database, in: Digital Medievalist 2.1 (2006) <http://www.digitalmedievalist.org/article.cfm?RecID=13> (zuletzt besucht: 2006-05-16)

    Liuzza berichtet ausführlich von den Schwierigkeiten und Erfolgen der von ihm ohne finanzielle und personelle Unterstützung durchgeführten Konvertierung der Old English Newsletter Bibliography in ein Datenbanksystem, das durch eine PHP-basierte Weboberfläche genutzt werden kann (OENDB).

    Der Beitrag veranschaulicht sehr schön, mit welchen Schwierigkeiten ein derartiges Unterfangen zu kämpfen hat und wie ein engagiertes Individuum mit dieser Herausforderung wachsen kann und wie schließlich ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden kann. Besonders hoch ist dem Autor anzurechnen, dass eigene Irrwege und Unzulänglichkeiten keineswegs verschwiegen werden. Der letztlich eingeschlagene Weg, die Struktur der bibliographischen Daten am Metadata Object Description Schema (MODS) der Library of Congress zu orientieren erscheint plausibel – zumindest mir als bibliothekarischem Laien.

  • Murray McGillivray, Rezension zu: A digital facsimile of Oxford, Bodleian Library MS. Junius 11 (CD-ROM), hg. von Bernard J. Muir, Software von Nick Kennedy (Bodleian Library Digital Texts 1, Oxford 2004), in: Digital Medievalist 2.1 (2006) <http://www.digitalmedievalist.org/article.cfm?RecID=14> (zuletzt besucht: 2006-05-16)

    Die ausführliche Rezension gelangt zu dem Fazit:

    This CD is at once a substantial advance in digital editing practice and an important contribution to Old English literary and art-historical studies. (Abstract)

    Was die inhaltliche Ausstattung, die Bedienbarkeit und die Benutzerführung angeht, stellt die CD – laut Rezensent – einen Meilenstein in der Entwicklung der digitalen Edition dar.

    Bemängelt wird zu Recht, dass die Software sich so auf dem Desktop breit macht, dass die parallele Arbeit mit anderen Programmen unnötig erschwert wird, dass man an bestimmte Betriebssysteme und Browser gebunden ist und vor allem dass die Transskription offenbar nicht in einem zukunftssicheren Format vorliegen.

    Hinzuzufügen ist aus meiner Sicht noch die Frage, ob die CD-ROM noch wirklich das zeitgemäße Medium darstellt, zumal diese offenbar lediglich unter aktuellen Versionen von Windows und Mac OS X mit Internet Explorer und Macromedia Flash läuft. Eine webbasierte, zukunftssichere Lösung, die alle gängigen Systeme und Browser unterstützt, wäre natürlich zu bevorzugen gewesen. In der Rezension fehlt im übrigen ein Hinweis auf den Preis der CD, die laut <http://www.bodleianbookshop.co.uk/> 49,95 GBP für Einzelpersonen und 150,00 GBP für Institutionen kostet. Ein freier Web-Zugang zu den Bildern, ohne aufwändige, teuer programmierte Navigation und notfalls auch ohne die Transkription und Übersetzung wäre ebenfalls wünschenswert.

[via Digital Medievalist Journal]


Zum Lesen vorgemerkt: Daniel Paul O’Donnell, O Captain! My Captain! Using Technology to Guide Readers Through an Electronic Edition, in: The Heroic Age. A Journal of Early Medieval Northwestern Europe 8 (Juni 2005) <http://www.heroicage.org/issues/8/em.html> (zuletzt gesehen: 2006-05-16)

[via Digital Medievalist 2.1 (2006)]


Eine Sammelrezension zum Thema „1204“:

Ansgar Frenken, Rezension zu: Urbs capta. The fourth Crusade and its Consequences / La IVe Croisade et ses conséquences, hg. von Angeliki Laiou (Paris 2005), in: H-Soz-u-Kult (2006-05-17), <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2006-2-114>.

Ansgar Frenken, Rezension zu: Vom Schisma zu den Kreuzzügen: 1054–1204, hg. von Peter Bruns – Georg Gresser (Paderborn 2005), in: H-Soz-u-Kult (2006-05-17), <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2006-2-114>.

2006-05-21

Eine Zusammenstellung, wo man Code-Snippets finden kann

[via pixelgraphix]

2006-05-24

Für den Preis (18,00 EUR) wird man über den einen oder anderen Mangel an Ausführlichkeit und Umfang der Karten gerne hinwegsehen, zumal in diesem diesem Atlas – laut Rezensent – aktuelles Kartenmaterial gepaart mit fundierten, wissenschaftlichen Reflexionen über die Problematik der Erstellung historischer Karten geboten wird. Interessant beispielsweise die Feststellung, dass die sonst angenommene präzise Zweiteilung Frankreichs in sprachlicher und kultureller Hinsicht im Mittelalter längst noch nicht ausgeprägt, sondern erst im Entstehen begriffen war. Ebenso spannend sind die Überlegungen zur Bestimmung der Größe von Städten. Jörg Feuchter, Rezension zu: Olivier Guyotjeannin (Hg.), La France médiévale, IXe-XVe siècle (Paris 2005), in: H-Soz-u-Kult (24.05.2006) <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2006-2-132>

2006-06-06

Roman Deutinger, Rezension von: Sabine Borchert, Herzog Otto von Northeim (um 1025–1083). Reichspolitik und personelles Umfeld, (Hannover 2005), in: sehepunkte 6 (2006), Nr. 5 [15.05.2006], <http://www.sehepunkte.de/2006/05/10161.html> (zuletzt besucht: 2006-06-06)


Das romanische Frankreich ist im Laufe der letzten Jahre immer besser im Netz aufgetreten. Auch einzelne Bauwerke sind mitunter liebevoll präsentiert, so zum Beispiel die Kirche Notre-Dame d’Orcival (gefunden über: Itinéraires du Patrimoine) oder Conques, das kleine, verwunschen gelegene Dorf, eine wichtige Station auf dem französischen Jakobsweg. Weiteres zu romanischen Bauwerken in den verschiedenen Regionen Frankreichs bietet Art-Roman.net. Auf der Seite Images of medieval art and architecture ist insbesondere das Glossar der architektonischen Fachausdrücke hervorzuheben.


Einer der großen Vorteile von PyBlosxom, ist dass die einzelnen Blogeinträge, nicht über ein Webformular in eine Datenbank eingegeben werden müssen, sondern dass die Einträge nichts weiter als Dateien auf dem Filesystem sind. Für jemanden wie mich, der hauptsächlich per SSH auf diversen Rechnern und Servern unterwegs ist, ist das natürlich komfortabel. Insbesondere ist es auch hilfreich wenn man – ebenfalls wie ich – die meisten Informationen in einem Versionskontrolsystem vorhalten will.

Eines der größten Probleme von PyBlosxom ist, dass die einzelnen Blogeinträge Dateien im Filesystem sind. Das bedeutet nämlich, dass die Metainformationen zu den einzelnen Blogeinträgen auch irgendwo im Filesystem vorhanden sein müssen. Dies betrifft natürlich auch die Anlegezeit der Einträge. Einfach, aber genial wurde hier die im Filesystem gespeicherte letzte Bearbeitungszeit (mtime) der Datei genommen. Leider mit dem Nebeneffekt, dass man jetzt einen Haufen Verrenkungen vornehmen muss, um die Dateien auf dem korrekten Stand zu halten, auch wenn man zwischendurch mal was korrigiert oder die Dateien erneut aus dem Versionskontrollsystem auscheckt.

Eine erste Hilfe bietet die Utility editfile, mit der nach dem Bearbeiten die Zugriffszeit wieder auf den korrekten Anfangswert zurückgesetzt wird.

Es gibt auch Ansätze, die Erstellungsdaten der Blogeinträge in einer separaten Datei mitzuführen und PyBlosxom als zu verwendende Zeiten vorzuwerfen. Eine davon ist HardCodeDates von nathan Bullock, eine andere entrycache.py.

Was mir außerdem noch zu einem befriedigenden Blogerlebnis mit PyBlosxom fehlt: pyentrynavi.py für die Vorher-Nachher-Links bei Einzeleinträgen.

2006-06-08

Ein schön gemachtes, ausführliches und gründliches Tutorial, das vorführt, wie man mit PIL Videos bearbeiten kann.

[via effbot]

2006-06-13

Stephan Klingen, „Führerauftrag Monumentalmalerei“. Vom Farbdia-Archiv zur Online-Datenbank, in: aviso, Nr. 2 (2006) S. 46–51 <http://www.stmwfk.bayern.de/downloads/aviso/2006_2_aviso_46-51.pdf> (letzter Zugriff: 2006-06-13) berichtet über das Projekt der Jahre 1943 bis 1945, bei dem versucht wurde, möglichst viele der von Zerstörung durch Bombenangriffe bedrohten Kunstwerke mit Hilfe von Farbdia-Aufnahmen zu dokumentieren. Der zweite Teil des Aufsatzes handelt von dem weiteren Schicksal des Materials, insbesondere von der Digitalisierung und der Präsentation im Internet (vgl. Farbdiaarchiv zur Wand- und Deckenmalerei) durch das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Bildarchiv Foto Marburg.

[Dank an Georg Modestin (MGH) für den Hinweis]

2006-06-20

Snowball: Stemming software, für die es auch einen Python-Wrapper gibt.

[via Daily Python-URL]

2006-07-20

Viele Beispiele, wie man sich mit Python unter Windows den Desktop gestalten kann.

2006-07-26

Sammlung von Dingen, die (viel zu lange) liegengeblieben sind:

DEEDS Project (Documents of Essex England Data Set): Versammelt Urkunden aus dem angelsächsischen Bereich. Interessant, weil hier eine eigens entwickelte DTD für die Urkundenkodierung verwendet wurde.

In einem älteren Blogeintrag hatte ich auf die Seite Archivum Liturgicum hingewiesen, die dann leider wieder offline ging. Ein Highlight auf diesen Seiten war das Missale Romanum. Daraufhin erhielt ich im September 2004 eine Mail von Herrn Sandhofe, in der er mich auf die Seite Tridentinische Messe Bonn aufmerksam machte. Auf dieser Seite hat er zahlreiche liturgische Materialien online gestellt (darunter auch ein Missale Romanum). Jetzt erst sehe ich, dass Holger Peter Sandhofe im Mai 2005 in jungen Jahren verstorben ist.

Eine Wiki-Seite, die Wege diskutiert, wie von TEI-Texten auf Images (oder Teile von Images) verlinkt werden kann: LegacyFacsimileMarkup.


Digital Restoration For Damaged Documents: Link zu einer sehr großen PDF-Datei, in der einige hilfreiche Tipps für das digitale Rekonstruieren von Aufnahmen von Handschriften zu finden sind.

[via dm-l]

2006-07-27

pexif zum Bearbeiten von Exif-Daten mit Python.

[via Daily Python-URL]

2006-08-09

Mapping What Americans Did on September 11 beschreibt ausführlich, wie man mit Google Earth und Geodaten Karten zur Veranschaulichung historischer Daten erstellen kann. Zum Einsatz kommen Geocoding-Dienste von Yahoo oder Google sowie die Keyhole Markup Language (KML). Hingewiesen wird auch auf den freien Geocoding Service (unter Benutzung von Yahoo); allerdings scheint dieser nur (?) für die USA zu funktionieren. Der direkte Zugang zum Geocode-Dienst von Yahoo ermöglicht auch die Suche nach europäischen Städtenamen.

2006-08-11

“ Pyana is a extension module that allows Python programs to interface with the Apache Software Foundation's Xalan XSLT transformation engine.”

[via pyXSLdoc]


Creating reStructuredText Directives

2006-08-12

Jan Lautenbach, Computergestützte Kollationierung und ihre Integration in den editorischen Arbeitsfluss (Tagungsbericht) <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=1157> (2006-06-16; letzter Zugriff 2006-08-12).

Lautenbach stellt die einzelnen Beiträge verständlich und gekonnt zusammenfassend vor und gelangt zu einem wichtigen und einleuchtenden Fazit:

Die Verwendung digitaler Hilfsmittel wurde in den vergangenen Jahren und mit ihrer Weiterentwicklung selbstverständlich. Sie hat ein hohes technisches Niveau erreicht. Heute scheint es zunehmend notwendig, sich auf Standards hinsichtlich der Formate von Dokumenten und technischer Arbeitsmethoden zu verständigen. Nur auf diese Weise kann auf eine Wissenschaft, die sich mehr und mehr vernetzt, angemessen reagiert und können avancierte Technologien nutzbar gemacht werden.

[...]

Vorhaben wie Textgrid sind angesichts der beschriebenen Gegebenheiten wegweisend. Textgrid nimmt die Verwendung offener Standards (XML, TEI) als Voraussetzung und sucht oberhalb dessen nach gemeinsamen Schnittpunkten editorischen Vorgehens. Die Bedingungen neuer Medien und deren permanente Weiterentwicklung werden kalkuliert: der modulare Aufbau der Software gewährleistet die Ausbau- und Anpassungsfähigkeit gegenüber neuen Anforderungen. Daran angebunden können gesammelte Erfahrungen dazu dienen, die Weiterentwicklung genutzter Standards (bspw. Unicode) zu forcieren. Erst im Vorantreiben solcher Unternehmen kann beantwortet werden, in welchem Ausmaß auch sehr unterschiedlich gelagerte Editionsfälle unter einen Standard zu fassen sind bzw. wie minimal dieser ausfallen müsste, um für weitere Untersuchungen tragfähig zu bleiben.

Ein solches Vorhaben kann Erfolg versprechen, wenn sich die wissenschaftliche Community, aus der sich nicht zuletzt die Anwender rekrutieren, in die Entwicklung konstruktiv einschaltet und die Funktionalitäten der Module begleitend erprobt. Inwieweit eine solche Applikation angenommen wird, hängt dabei auch von den Maßgaben der Benutzerfreundlichkeit, der Gewährleistung heutiger Ansprüche an Barrierefreiheit (accessibility, usability) und einer quasi intuitiven Beherrschbarkeit ab.


Vortrag auf EuroPython 2006 über MoinMoin (ein in Python implementiertes Wiki-System).


oaipmh Python package (pyoai) von Infrae

2006-08-21

Cleaning Up PyBlosxom Using Cheesecake (ein lesenswerter Artikel von Will Guaraldi, in dem die Analysen ausführlich kommentiert werden und die Schritte zur Verbesserung dokumentiert werden).

2006-08-22

Ein gut durchdachter Artikel zum Thema Webframework in Python, der die Architektur des derzeitigen Favoriten (Django) kritisch unter die Lupe nimmt: The Python Web Framework von Christopher Lenz.

2006-08-30

Ein Programm, das vielleicht bei der Lemmatisierung (und Überprüfung) lateinischer (auch mittellateinischer) Texte hilfreich sein könnte: WORDS von William Whitaker.


Ein kurzer Überblick über freie Image-Archivierungs-Tools (auch Python basierte): Open Source Image Archiving: Exif, IPTC, XMP and all that.

2006-10-04

Eine praktische Einführung, wie man ctypes verwendet und wie man eigene C Extensions für Python schreibt.

[via Daily Python-URL]

2006-10-16

Thorsten Schaßan, Dokumentation zur Erstellung von Beschreibungen mittelalterlicher Handschriften in XML Kodierung nach TEI-P5/MASTER gemäß DFG-Richtlinien zur Handschriftenkatalogisierung, unter Mitwirkung von Christian Heitzmann, Karl Märker, Thomas Stäcker und Bettina Wagner <http://www.hab.de/bibliothek/wdb/master/doku/doku_msDesc.htm> (2006, letzter Zugriff: 2006-10-16)

[via Archivalia]

2006-10-23

Anleitung zur Datenmigration von einem Windows-Rechner auf einen anderen.

[Hinweis von Annette Grabowsky]

2006-10-24

Eine Seite, auf der die wichtigsten Coffee-Shops in München zusammengestellt sind.

Vielversprechend scheint die San Francisco Coffee Company (SFCC) zu sein, denn die haben eine Filiale am Odeonsplatz, die werktags von 06:30 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet hat!

2006-10-26

Ein paar Python-Links von heute:

Zope 3 in 30 Minutes scheint wirklich alles zu beschreiben, was man für eine kleine funktionierende Zope3-Anwendung benötigt. Sicherlich ein guter Startpunkt, wenn man anfängt, sich mit Zope3 zu beschäftigen.

Von ZSI gibt es inzwischen 2.0-rc3.

paramiko ist eine SSH2-Bibliothek in Python, die Verbindungen zu SSH-Rechnern ermöglicht.

[via Daily Python-URL]

2006-11-09

Emdros: Es handelt sich um eine Engine, die auf der Basis von relationalen Datenbanken, linguistisch erfassten Text speichern kann und Abfragen durchführen kann.

[via dm-l]

2006-11-13

Markus Feldbach, Segmentierung und Strukturbasierte Adaptive Erkennung von Gebrauchsschrift in Historischen Dokumenten <http://diglib.uni-magdeburg.de/Dissertationen/2006/marfeldbach.pdf> (Magdeburg 2006; letzter Zugriff: 2006-11-13).

Die Magdeburger Dissertation im Fachbereich Informatik, beschäftigt sich mit der automatischen Extraktion von Informationen (insbesondere Zahlenangaben und Monatsnamen) aus handschriftlich vorliegenden Kirchenbüchern des 18. und 19. Jahrhunderts. Hierbei wird einem strukturellen Ansatz, der weitgehend ohne Training auskommt, sobald die grundlegenden Charakteristika der handgeschriebenen Ziffern und Monatsnamen erfasst sind, gegenüber statistischen Verfahren, die aus der Verteilung von Druckfarbe im Schriftbereich Rückschlüsse auf den Inhalt ziehen, der Vorzug gewährt. Als zentrale Vorarbeiten für die Erkennung einzelner Buchstaben und Ziffern wird die Aufteilung des gescannten Bildes in Zeilen und Worte behandelt, was sich bei den vorliegenden Quellen bereits als relativ komplexes Problem erweist.

Insbesondere für die in hoher Zahl vorkommenden seriellen archivalischen Quellen könnten die hier vorgestellten Ansätze erfolgversprechend weiterentwickelt werden.

[via Archivalia]

2006-11-25

XML-Notepad von Microsoft. Zumindest ausprobieren sollte sich lohnen.

[via heise]


Zwei interessante Artikel bei Christoph Probst: WLAN mit Netgear WG111v2 und Transparenter SOCKS Proxy.

2006-11-30

libxml2dom ist ein Wrapper um die Python Bindings für libxml2, der allerdings ein DOM-Interface anbietet, das sich an minidom etc. anlehnt. Vorteil: Geschwindigkeit und bekannte Strukturen und APIs.

Vgl. auch die Einträge weiter oben von März 2004 und Dezember 2005.

[via Daily Python-URL]

2006-12-04

Wegwerfmailadresse für zehn Minuten (nützlich, wenn man nur mal kurz eine Mailadresse für eine Bestätigungsmail oder etwas ähnliches benötigt, aber nicht eine echte Adresse preisgeben möchte).

2006-12-06

Links zum N73 (S60):

  • Tools and SDKs (unter anderem mit Python)
  • Python for S60 (Nokia OSS-Seite)
  • Python for S60 (Nokia Forum)
  • Playing with the Nokia N73
  • Python for Series 60 tutorial
  • Nokia Phone as a USB Drive?

2006-12-07

  • Google Code – Google’s Developper Network
  • Google Maps API Blog

FileFormat.Info – The Digital Rosetta Stone, insbesondere gern genutzt: der Bereich zu Unicode

[via Annette Grabowsky]

2006-12-23

pyPdf

[via Daily Python-URL]

2007-01-10

How Django processes a request (sehr detaillierte und offenbar regelmäßig aktualisierte Schilderung).

[via effbot]


Why SOAP sucks

[via effbot (del.icio.us)]

2007-01-17

Was ich mal austesten muss: PyRTF – Rich Text Format (RTF) Document Generation in Python. Letzter Release war im Mai 2005, aber vielleicht ist es ja schon so ausgereift, dass es für meine Zwecke ausreicht.

Für die Arbeit mit großen Mengen an Fließtext könnten die mxTextTools – Fast Text Manipulation Tools for Python einen Versuch wert sein.

2007-01-18

Vormerken? FOSSGIS 2007 (Berlin, 2007-03-13–2007-03-15).

[via Heise]

2007-02-01

BoSStats, FlightFeather and the Relative Static Web bespricht in LinuxWorld, wie man vom Inhalt her dynamische Seiten erstellen kann, ohne eine relationale Datenbank zu verwenden. Hierfür wird auf Python (2.5) zurückgegriffen.

[via Daily Python-URL]

2007-02-08

Zwei interessante Uhrenvergleiche: Omega Seamaster Professional vs. Rolex Submariner und Rolex Sea-Dweller vs. Omega Planet Ocean

[via Fratello Watches wristwatchweblog]


Firefox Session Editor: Erlaubt das Herauslöschen einzelner Seiten aus einer gespeicherten FF-Sitzung (sinnvoll, wenn eine bestimmte Seite zu Abstürzen führt und man nicht die gesamte Sitzung aufgeben will).

[via Daily Python-URL]

2007-03-21

Web Typography Sucks: Interessantes Material, das eigentlich jedem ans Herz zu legen ist, wenn auch nicht alles auf die deutschen Verhältnisse übertragbar ist (beispielsweise die Anmerkungen zu Em- und En-Dashes).

[via pixelgraphix]